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Kilchoman
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Die
Destillerie wurde 2004 erbaut und 2005 nach einigen Anlaufschwierigkeiten erfolgreich in Betrieb genommen. Aussprache: kil-hoemen Hier klicken für grössere Darstellung |
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Kilchoman
ist
neuerdings die am westlichsten gelegene Destillerie (früher Bruichladdich). Diese Farm-Destillerie produziert ausschliesslich Single-Malts nach der Art wie früher alle Whiskys auf Islay produziert worden sind. |
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2005 sind sie gestartet und bereits im September 2009 soll ein 3-jähriger als allererster Release auf den Markt kommen. Ich habe einen 1-jährigen tasten können und der hatte tatsächlich schon eine sehr fruchtige Nase und war erstaunlich wenig sprittig. |
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Die Pferdekoppel bei Kilchoman. Von hier kann man schöne Ausritte machen. Wie gesagt, es ist eine Farm-Destillerie. |
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Hier gibt es neben dem Visior Centre auch einen kleinen aber feinen Lebensmittel-Laden. |
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Das Visitor Centre bietet vielerlei an Souvenirs und auch ein hervorragendes Café, wo man leckere Paninis und die berühmte Cullen-Skink-Soup geniessen kann. |
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Das ist auch schon die ganze Destillerie von aussen. |
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Die Kilchoman-Destillerie liegt nicht direkt am Meer, sondern auf dem Land. |
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Malting Floor von Kilchoman. Hier werden etwa 100 Tonnen selbst angebautes Getreide (Barley) im Jahr ausgelegt und gewässert. Natürlich nicht auf einmal, sondern jeweils 2 Tonnen. |
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Hier
erklärt Anthony Wills, der Destillerie-Manager, gerade den
Peating-Prozess. Die 100 Tonnen selbst gemälztes Getreide bei
Kilchoman haben einen Peating-Level von 20-25 ppm. 12 Stunden dauert
der mit Torf befeuerte Peating-Prozess. Zusätzlich werden von Port-Ellen-Maltings noch etwa 250 Tonnen Malt zugekauft, die einen Phenol-Gehalt von etwa 50 ppm aufweisen. |
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Die Getreide-Mühle bei Kilchoman. Interessant ist, dass diese beiden gemälzten Getreide (also die selbst produzierte und die von Port Ellen zugekaufte) während des gesamten Produktionsprozesses streng getrennt verarbeitet werden. Es wird also zwei grundlegend verschiedene Kilchoman-Basis-Abfüllungen geben. |
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Mash Tun bei Kilchoman. Sie fasst eine Tonne. |
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Die vier Wash-Backs bei Kilchoman sind aus rostfreiem Stahl.
"Stahl oder Holz" ist natürlich schon beinahe eine Religionsfrage.
Eine Destillerie in Schottland oder sogar auf Islay (ich weiss nicht
mehr welche) soll sogar die erst kürzlich installierten
stählernen wieder herausgerissen und wieder durch hölzerne
ersetzt haben. Anthony meinte, dass die hölzernen keinen nennenswerten Geschmackseinfluss hätten, aber für sie halt schwieriger zu reinigen wären. |
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Kilchoman produziert etwa 100'000 Liter Alkohol im Jahr. Dies entspricht gerade einmal der Wochenproduktion von Caol Ila. |
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Im Vordergrund die Wash Still und im Hintergrund die Spirit Still. Der erste Brennvorgang in der Wash Still ergibt einen Alkohol von etwa 12 % (Low Wine), der dann nochmals in der Spirit Still gebrannt wird. Erst wenn man das Grössenverhältnis zum Master-Distiller betrachtet, sieht man, wie klein diese Brennblasen sind. |
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3230 Liter fasst die Wash Still. Befüllt wird sie aber nur mit 2700 Litern. |
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Auf engstem Raum ist alles beisammen. |
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Beim Betrachten dieser Bilder riecht man gleich wieder diesen süsslichen Duft, der ein wenig an warmes Bier (nur besser) erinnert. |
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Das ist der Spirit Safe. Hier wird der Vorlauf, der Middle Cut (nur der kommt schlussendlich ins Fass) und der Nachlauf gesteuert. |
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Hier in der Spirit Still findet der zweite Brennvorgang statt. Sie fasst 2070 Liter und wird aber nur mit 1500 Litern befüllt (all dies hat Einfluss auf den Whisky-Geschmack). |
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Die Spirit Still in ihrer ganzen Schönheit. |
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Bei Kilchoman ist alles in Blau gehalten (dies soll keine Rückschlüsse auf die professionnellen Arbeiter geben). |
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Das Ware House ist gleich neben der Destillerie und somit das einzige auf Islay, das nicht direkt am Meer liegt. |
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All
diese Flaschen sind nur wenige Monate alt (New Spirit ganz rechts, dann
Spirit einige Monate im Bourbon- und einige Monate im Sherry-Fass. Kilchoman füllt gerade einmal etwa 18 Fässer pro Woche ab. Im Jahr etwa 630 Bourbon- und 40 Oloroso-Sherry-Fässer. Die Bourbon-Fässer kommen von der Buffalo-Trace-Distillery aus Kentucky. |
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Das weisse Fass ist das allererste im 2005 bei Kilchoman befüllte Fass. Es werden übrigens auch eine kleine Anzahl 30-Liter-Ex-Wein-Fässer befüllt, aus denen dann die Besucher der Destillerie im Visitor Centre ihre eigene Flasche abfüllen können. |
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Fass No1. |
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Nach dieser interessanten Destillerie-Tour war dann eine Stärkung im sehr guten Kilchoman-Café angesagt. |