Traum-Pension Nähe Bodensee Teil 2 “Aufenthaltsräume”

12. März 2010

Nun endlich Teil 2 der wunderschönen Pension in Eigeltingen, die meine Schwester Jasmin und  ihr Mann Roger Vonesch mit viel Liebe zum Detail renoviert haben. Die aufwändigen Renovations-Arbeiten habe ich euch in diesem Artikel vorgestellt. Die Pension liegt in der Nähe des Bodensees und bietet dadurch nebst dem unbändigen Charme der Pension vielerlei Ausflugsmöglichkeiten.

Heute zeige ich euch die beiden für alle Besucher offenen Aufenthaltsräume. Wir kennen das Phänomen ja alle, man lädt Besuch ein und wo halten sich die Leute dann immer am Liebsten auf? Genau, in der Küche oder zumindest in der Nähe derselben! Und genau dies macht diese beiden Räume nebst der liebevollen Einrichtung noch zusätzlich so heimelig!

Eine ideale Ecke um den Tag mit einem herzhaften Frühstück zu beginnen oder…

…abends beim geselligen Zusammensein ausklingen zu lassen.

Wie gesagt, von hier aus kann man Jasmin und Roger auch beim Werkeln in der Küche zuschauen.

Dieser wunderschöne Ofen ist die warme Seele des Aufenthaltsraumes.

Auch in diesem Raum lässt sich ein fantastisches Frühstück geniessen.

Hier kann man sich gar nicht anders als Wohlfühlen, sei es beim Frühstück oder beim Lesen der unzähligen Zeitschriften, die gratis zur Verfügung stehen.

Zur Wohlfühl-Stimmung tragen auch diese Kronleuchter mit ihren warmen Lichtreflexen bei.

Und auch abends ist dieser Raum ein Oase der Ruhe und der Entspannung (ausser, ihr feiert ein feucht-fröhliches Fest, aber auch das ist ja Entspannung).

Und wenn dann der Tisch noch so schön gedeckt ist, geht bestimmt jedem die Seele auf!

Die Renovation war zwar mit viel Aufwand, Herzblut und Schweiss verbunden, aber ganz offensichtlich hat sich die ganze Arbeit gelohnt!

Im nächsten und letzten Beitrag stelle ich euch noch zwei der vier unterschiedlichen Suiten vor. Gerade jetzt, wo der Frühling vor der Türe steht und im riesigen Wildgarten alles zu spriessen beginnt, ist das Träumli ein Ort zum Entspannen und geniessen, den ich allen stressgeplagten Städtern von Herzen empfehlen kann. Für alle, die ich jetzt gluschtig gemacht habe und die auch einmal im Träumli die Seele baumeln lassen wollen, hier die Kontaktdaten:

S’Träumli – Bed and Breakfast
Jasmin und Roger Vonesch
Dorfstrasse 11
78253 Eigeltingen
Fon 0049 (0)7774/925762
(Freitag bis Sonntag den ganzen Tag sowie Mo-Do ab 20 Uhr)
Fax 0049 (0)7774/925763
info@straeumli.de
www.straeumli.de

Kilchoman @ Switzerland

22. Februar 2010

alban Wir Schweizer haben ja bei unserem grossen Bruder den Ruf etwas langsam zu sein. Was die guten Germanen jedoch nicht wissen, dass das laut Gerüchten nur auf die Berner zutrifft.

In einem muss ich unseren nördlichen Nachbarn aber recht geben. Wenn es um den Import von Whisky geht, besonders um Neuabfüllungen auf die viele warten, sind wir wirklich etwas langsam. Es mag hierfür einige Gründe geben. Einer davon ist sicher, dass wir ein zu kleiner Marktplatz sind und deshalb von den Herstellen sekundär behandelt werden. Dass die Schweiz kein Mitglied der EU ist, macht den Import auch etwas komplizierter. Jüngstes Beispiel der unverschuldeten Langsamkeit der Schweizer ist der Kilchoman.

Im September 2009 wurde auf Islay der erste Kilchoman der sich Whisky nenne durfte mit drei Jahren Lagerzeit abgefüllt. Dem Erstling „Inaugural Release“ (Bild) folgte der „Autumn Release“. Generalimporteur für Kilchoman ist World of Whisky (WOW) in St. Moritz. Auf der WOW Homepage wurde der Kilchoman auch angekündigt, jedoch nicht im Online-Shop aufgelistet. Vorreservationen wurden von WOW entgegengenommen, die Besteller erhielten den erhofften Kilchoman jedoch nie, bis dann Mitte Februar doch plötzlich ein Paket aus dem verschneiten Engadin eintraf.

Den bestellten Flaschen wurde ein Begleitschreiben beigelegt, in dem sich WOW für die verzögerte Lieferung entschuldigt. Im Schreiben wird auch erläutert, was zur Verspätung führte.

Hier der Text des WOW-Schreibens:

Sehr geehrte Damen und Herren

Als erstes möchten wir uns für die späte Lieferung des von Ihnen vor langer Zeit reservierten Kilchoman Single Malt Whisky entschuldigen.

Wie Sie sicherlich wissen, sind wir seit September 2009 stolzer Generalimporteur der Destillerie Kilchoman. Sobald wir die offizielle Partnerschaft unter Dach und Fach hatten, tätigten wir umgehend die erste Bestellung. Freudig warteten wir auf unsere Erstbestellung von 240 Flaschen. Da wir nach einigen Wochen noch keine Ware erhalten hatten, erkundigte ich mich bei Herr Wills, dem Besitzer. Dieser erklärte mir, dass aufgrund Strategieänderung unsere Menge leider auf 72 Flaschen reduziert werden musste. Kilchoman hatte entschieden, alle Abfüllungen zuerst einem Oloroso Sherry Finish zu unterziehen. Somit konnte beim Start nicht die gewünschte Menge abgefüllt werden; Enttäuscht teilte ich Anthony Wills mit, dass wir aus wirtschaftlichen Gründen (Transportkosten) die Lieferung (Inaugural Release, Abgefüllt im September 2009) mit der zweiten Lieferung (Autumn Release, Abgefüllt im November 2009) zusammen legen müssen. Wie mit Anthony auf dem Whiskyschiff Zürich vereinbart, erwarteten wir wieder voller Freude die neue Perle vom Islay Whisky Himmel. Doch auch dieses Mal vergebens. Zwischen Weihnachten und Silvester folgten einige Telefonate hin und her. Als am 10. Januar immer noch keine lang ersehnte Palette Kilchoman angeliefert war, mobilisierte ich Michael Beamish von Tullibardine Distillerie, um Herrn Wills den Export in die Schweiz und die dazu gehörenden Papiere zu erläutern. Scheinbar war dies der Knackpunkt an der ganzen Geschichte. Es ist dazu zu sagen, dass dies nicht ganz einfach ist, da die Schweiz nicht der EU angehört. Ich hoffe, dass dieses Problem in Zukunft ausgeräumt ist. Sie sehen, es lief überall harzig, wo es möglich war. Ausser bei der Nachfrage, was uns natürlich riesig freut.

Wir hoffen, Ihnen die verzwickte Situation ein bischen verständlich geschildert zu haben und dass Ihre Freude am nun erhaltenen Kilchoman, nach all den Wochen (Monaten) Geduld, nach wie vor immer noch gross ist. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der neuen Perle und bedanken uns herzlich für Ihr grosses Verständnis.

Wie ich finde ein vorbildliches Vorgehen mit der Erklärung und der Entschuldigung bei den Kunden. Vielleicht hätte man aber die Wartenden zwischenzeitlich einmal mit einer E-Mail über den Zwischenstand der Situation informieren sollen. Die doch noch erhaltene Flasche und das Begleitschreiben haben aber sicher bei den Meisten den Verdruss wieder wett gemacht, insbesondere, weil wohl niemand mehr damit gerechnet hat und es somit eine freudige Überraschung war.

Rollercoaster-Jagd mit Hindernissen

15. Februar 2010

8.57 Uhr: man, man, man, das habe ich mir an meinem Ferientag seit Monaten anders vorgestellt. Ne, ich habe nicht extra frei genommen, sondern ab Dienstag Blockwoche an der HSG in St.Gallen und mir  zur Vorbereitung auf diese Schulwoche einen Ferientag gegönnt.

Und was mache ich jetzt? Ich stehe extra früh auf, weil es hiess, der neue Rollercoaster sei ab 9 Uhr im Shop erhältlich und jetzt vertrödle ich schon eine halbe Stunde meine Zeit vor der Ardbeg-Page, die verpickelt nochmal einfach nicht laufen will.

Und sowas will ein zehnjähriges Jubiläums-Bottling zum Feiern around the world sein? Also im Moment ist mir gerade alles andere als zum Feiern zumute liebe Ardbeg-Freunde!

Dabei wäre der Anlass ja wirklich eine runde Sache. 10 erfolgreiche Jahre Ardbeg seit der Wiedereröffnung.

9.34 Uhr: grr, so langsam bin ich echt sauer, bei was für einem besch… Feld-, Wald- und Wiesenprovider seid ihr eigentlich? Das kann doch nicht wahr sein!

9.41 Uhr: ich bin kurz vor’m Platzen und empfehle euch langsam mitsamt Hund auf Schäm-Tauchstation zu gehen…

9.53 Uhr: Bild unten, ohne Worte.

10.13 Uhr: jetzt geht gar nichts mehr…, aber klar, bei den Preisen liegt natürlich eine fette Leitung nicht mehr drin.

10.21 Uhr: gerade bei den Kollegen von whiskymania.de gelesen, dass jemand in den Shop kam und dort auf der Hauptseite keine Spur vom Rollercoaster war. Ja, soweit war ich auch schon und auch ich kam dann auf die geniale Idee, auf “Special offers” zu klicken, dann stürzte die Sache aber wieder ab und jetzt komm ich gar nicht mehr rein.

10.27 Uhr: ein klarer Fall für die schlechtesten Websites ;-)

10.41 Uhr: bin im Shop, unter Product/Whisky keine Spur vom Rollercoaster

10.55 Uhr: und hier auch nicht unter “Special Offers”. In der Zwischenzeit wollte ich mich mal in den Shop mit meinem Usernamen einloggen, um Zeit zu sparen und… abgestürzt.

11.25 Uhr: sympathisch, die Leute von Ardbeg entschuldigen sich auf Twitter

12.05 Uhr: Inzwischen online, aber man kann nicht einloggen…

15.22 Uhr: es geht immer noch nüscht, aber anscheinend soll es 15′000 Flaschen geben, das sollte ja eigentlich für die Meisten reichen.

16.43 Uhr: ardblog hat intensiv recherchiert und endlich den Beweis. Das Ganze ist kein Versagen der neuen Online-Shop-Server-Plattform, sondern eine von langer Hand geplante Marketing-Aktion von Ardbeg. Doch lest euch selbst noch einmal genau den seit Wochen geschalteten Teaser von Ardbeg durch, dann fällt es euch wie Schuppen von den Augen!

18.33 Uhr: die Freude über die 15′000 Flaschen relativiert sich wieder etwas nach dem Mail von Ardbeg: “And at 9am, an unprecedented 25,000 Committee Members – that’s half of you – simultaneously attempted to squeeze through the doors of the website.” Man rechne: einige Tausend haben wohl schriftlich die Bestellkarte eingeschickt, 25′000 wollen online bestellen, davon wohl die Meisten gleich zwei Flaschen. Macht summasummarum etwa 50′ bis 60′000 Flaschen, die auf ein Angebot von gerade mal 15′000 Flaschen kommen. Das wird doch noch eng!

19.31 Uhr: Finally done. Die Bestellung ist online platziert. Braucht Zeit, Geduld  und Nerven und manchmal muss man nach Ablauf eines einzelnen Processing-Punktes (es sind insgesamt deren fünf), nochmals “next step” drücken (aber erst, wenn das Ührchen nicht mehr läuft und nichts weiter geht), aber ich konnte das ganze Prozedere durchexerzieren. Tipp: unbedingt VORHER einloggen und dann die Flaschen auswählen, denn der Warenkorb wird sonst nicht übernommen!

Traum-Pension Nähe Bodensee Teil 1 “Renovierung”

23. Januar 2010

Wer kennt ihn nicht, den Spruch “Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum!” Vermutlich jeder und dennoch haben die wenigsten den Mut, ihn auch in die Tat umzusetzen.

Nach einer beruflich schwierigen Phase, fragten sich meine Schwester Jasmin und ihr Mann Roger Vonesch, was sie denn wirklich am Liebsten in ihrem Leben tun würden. Relativ rasch kristallisierte sich heraus, dass eine kleine aber feine, persönliche Pension, in welcher die Leute Körper und vor allem Geist regenerieren können, ihr Traum ist.

Roger, ein Versicherungsfachmann, hatte vor vielen Jahren Koch gelernt und so wurde der Traum von Tag zu Tag konkreter. Nachdem man einige Objekte im Tessin angeschaut hatte, die jedoch unbezahlbar waren, wurde man in Homberg (dies gehört zu Eigeltingen und liegt in der Nähe des Bodensees) fündig. Diese wunderschöne Region wird dank seiner sanften Hügel auch die Toscana Deutschlands genannt.

Der Kauf konnte realisiert werden und Jasmin und Roger wurden in Deutschland mit offenen Armen aufgenommen. In diesem ersten Teil zeige ich euch Bilder aus dem Juli 2009, die einen kleinen Eindruck auf dem harten Weg zur Verwirklichung ihres Traumes einer fantastisch schönen Pension geben. Bezeichnenderweise hat die Pension den Namen s’Träumli erhalten!

Rechts seht ihr die Pension s’Träumli und links ist ein riesiger Stall, der in einer zweiten Phase vielleicht zu Seminar-Räumlichkeiten ausgebaut wird.

Im Träumli entstehen vier wunderschöne Wohlfühl-Suiten die alle unter einem anderen Motto stehen, nämlich Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Garten-Suite. Jede Suite ist komplett individuell gestaltet. Die Garten-Suite heisst so, weil man von ihr aus einen traumhaften Blick auf den verwunschenen Garten hat.

Gleich vor dem Haus liegt ein kleiner Kräutergarten, in dem zu jeder Jahreszeit die unterschiedlichsten Pflanzen, Blütensträucher und Kräuter zum Vorschein kommen.

Wie bei jedem Hauskauf sieht man das Ausmass des Renovationsbedarfes erst, wenn man damit angefangen hat…

Da das Haus ursprünglich zwei Parteien beherbergte und dreistöckig ist, musste die Treppe des rechten Hausteiles weichen, da neu alles eins ist und so Platz gespart werden kann.

Das Haus wurde komplett entkernt, da sogar die Zwischenböden morsch waren. Zu dieser Zeit wurden die Zwischenböden noch mit Heu isoliert.

10′000 m2 Land mit alten Obstbäumen umfassen das Träumli und laden zum Seele baumeln lassen ein. Ein idealer Ort für gestresste Menschen, um neue Kräfte zu tanken.

Sogar zwei Quellen tragen dazu bei, dass dieser Ort ein richtiger Quell der Kraft ist.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch und auf das gemütliche Beisammensitzen und Grillieren mit Jasmin und Roger in dieser Gartenlaube.

Was es mit diesem kleinen “Hemingway” getauften Häuschen auf sich hat und was es mit Whisky zu tun hat, verrate ich euch im nächsten Teil…

Hier seht ihr einen ersten Eindruck, was man mit viel Freude und Enthusiasmus erschaffen kann, dieser Teil des Dachstockes war schon im Juli 2009 fertig. Ja, hier kann man sich wohl fühlen!

Jasmin, die stolze Gastgeberin…

…und Roger, der liebenswerte Gastgeber, der stets feine Köstlichkeiten auf das Morgen-Buffet zaubert!

Im zweiten Teil zeige ich euch, was in nur einem halben Jahr aus dem Träumli wurde!

Hier bekommt ihr weitere Information über Eigeltingen und seine Umgebung mit seinen unendlichen Unternehmens- und Ausflugmöglichkeiten. Das Träumli ist jetzt fertig gestellt und kann von Freitag bis Sonntag für Übernachtungen gebucht werden. Wer also einen Ort der Ruhe und der Entspannung in einem familiären Umfeld sucht, der sollte unbedingt einmal das Träumli besucht haben. Wie schön alles geworden ist, seht ihr im zweiten Teil!

Kontakt:
S’Träumli – Bed and Breakfast
Jasmin und Roger Vonesch
Dorfstrasse 11
78253 Eigeltingen
Fon 0049 (0)7774/925762
(Freitag bis Sonntag den ganzen Tag sowie Mo-Do ab 20 Uhr)
Fax 0049 (0)7774/925763
info@straeumli.de
www.straeumli.de

Der Whiskykorb im Dezember 2009

13. Dezember 2009

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – wie viele Schreiberlinge beginnen wohl in diesen Tagen ihre Texte mit diesen einfallslosen sieben Worten. Auch der Whiskykorb hat das Jahresende erreicht. Wir haben in dem sich neigenden Jahr die Preise von sieben bei Schweizer Whisky-Händlern angebotenen aktiven Islay-Destillerien verglichen. Dabei haben wir sicher keine Preisrutsche verursacht.

Aber wir konnten den Lesern aufzeigen, dass sich Preise vergleichen lohnt. Und auch von den Händlern selbst scheint der Whiskykorb gelesen zu werden, wurden wir doch von einem Händler zu Recht auf einen Fehler in einer unserer Tabellen hingewiesen.

Von den 109 in die Whiskykörbe aufgenommenen Abfüllungen konnten 70 verglichen werden. Die Restlichen waren zu alt, zu neu oder Raritäten und daher nur in einem Shop erhältlich. Das Sparpotenzial bei diesen 70 Flaschen würde stolze 2736 Franken betragen.

Aus den sieben Körben haben wir nun einen kleinen Zusammenzug gemacht. In diesem Jahresrückblick zeigen wir euch die Top Islay-Whiskies. Das sind die 23 Abfüllungen, die in den meisten Shops angeboten werden. Die Auflistung wurde nach Anzahl anbietender Shops und alphabetisch gemacht. Platz 1 ist also nicht DER Top-Whisky.

Bei der zweiten Tabelle sind die bewerteten Shops (Abholpreis ohne Versand) aufgelistet. Es gab Punkte in drei Kategorien, jeweils 12 Punkte für den nach diesen Kriterien “Besten” und 1 Punkt für den “schlechtesten” Händler. Als Berechnungsgrundlage zählten die 70 verglichenen Flaschen.

Die Kategorien:

Bewertungen – Wie viele Flaschen aus dem Whiskykorb bot der Shop an.

Günstigster – Wie viele Male wurde der Shop als Günstigster bewertet. Diese Zahl wurde mit den Zahlen der Kategorie „Bewertungen“ berechnet und nicht mit dem Gesamt der 70 verglichenen Flaschen.

Teuerster – Umgekehrte Wertung von „Günstigster“ = 1 Punkt für den teuersten, 2 Punkte für den nächst günstigeren Shop usw.

Top 23-Whiskies

Die 23 am Besten erhältlichen Whiskies 2009

Top Shop 2009

Die Top-Shops 2009

Octomore update

3. Dezember 2009

Man man man, das Packaging schaut ja mal wieder toll aus, ABER, ist Whisky nicht in erster Linie Tradition? Und bevor ihr jetzt bei Tradition an “altmodisch” denkt, möchte ich euch eine andere, für mich wunderschöne Beschreibung von “Tradition” weitergeben, die ich kürzlich gehört habe:

Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers!

Schön oder? Und in der Tat, Bruichladdich gibt ja in vielerlei Hinsicht auch das Feuer weiter, aber Octomore 2.2 hört sich für mich einfach nach Update an. Nach einem neuen Release eines Computerprogrammes, das einer dringenden Nachbesserung bedarf und das möchte ich in Zusammenhang mit Whisky einfach nicht hören, das habe ich im Geschäft genug!

Octomore Orpheus

Octomore Orpheus

Kilchoman Inaugural Release

14. November 2009

Kam der Inaugural Release (das erste offizielle Bottling von Kilchoman) eigentlich jemals in die Schweiz? Zumindest auf der Homepage von Kilchoman steht, dass die 8300 Flaschen innert Tagen ausverkauft waren!

Doch jetzt steht der second Release (oder automn 2009 Release, wie er offiziell heisst) in den Startlöchern. Er erscheint am 30. November und wird auch in der Schweiz erhältlich sein. Eigentlich schade, dass auch dieser wieder gefinished sein wird:

Our next release is due out on the 30th of November 2009, the next release will be called autumn 2009 release, and this single malt has been matured in Fresh Bourbon barrels for 3 years and then finished for 2.5 months in fresh oloroso sherry butts.

Kilchoman 3 years old

Der erfolgreiche First Release…

Kilchoman ausverkauft

…der innert Tagen ausverkauft war!

Der Whiskykorb im Oktober (Laphroaig)

11. Oktober 2009

alban Wir sind mit dem Whiskykorb auf unserer Islay-Tour bei der siebten Brennerei angelangt. Die Auswahl von Laphroaig hält sich in einem übersichtlichen Rahmen. Der Finish-Wahn hat hier noch nicht den Level von anderen Destillerien erreicht. Mit dem Triple-Wood (1 Literflasche, eigentlich nur für Duty Free bestimmt) und dem Quarter Cask werden aber auch hier zusätzliche Flaschen, zu den Standard-Abfüllungen in diversen Altern angeboten. Der 15-jährige wird bedauerlicherweise durch den 18- jährigen ersetzt. Natürlich werden die 3 Jährchen auch auf den Preis schlagen. Leider hat von den bewerteten Shops nur alexander-weine.ch beide Flaschen im Angebot, so dass sich keine repräsentative Preiserhöhung ermitteln lässt. Im besagten Beispiel wären das 40 Fr., oder 47% was doch etwas deftig ist für 3 zusätzliche Jährchen.

Wer den 15-jährigen liebt, sollte sich nun noch mit einigen Flaschen eindecken. So kann man den guten Tropfen auch dann noch geniessen, wenn er auf dem Markt verschwunden ist. Schon der Gedanke, dass man ein historisches Tröpfchen trinkt, erhöht den Genuss. Leider ist dann aber auch die Demut umsso grösser, wenn das letzte Tröpfchen aus dem Flaschenhals kullert.

Tabelle 1 Abholer-Preise (Stand vom 30.10.09)

Whiskykorb Laphroaig ohne Porto

Tabelle 2 Preise inkl. Versand (Stand vom 30.10.09)

Whiskykorb Laphroaig inkl. Versand

(fast) ohne Worte

7. Oktober 2009

Einfach weil es mir wichtig ist…

Der Himmel über der Schweiz ist weit genug

Wär hät’s erfundä?

3. Oktober 2009

alban Seeburg-Whisky entwickelt sich prächtig!

Der erste hauseigene Whisky des Luzerner Hotels Seeburg reift kräftig vor sich hin. Ende Monat soll eine weitere Probe getestet werden. «Unser Whisky ist im ersten Jahr sehr gut gereift», freut sich Seeburg-Hotelier Thomas Schärer. Als erster Schweizer Gastrobetrieb hatte das Hotel im Juni 2008 seinen eigenen Whisky gebrannt. Eine erste Probe wurde im April genommen. «Die Farbe des Gerstenmalz-Destillats ist schön dunkel», so Schärer weiter. Das sei dem Sherry-Eichenfass zu verdanken, von dem der Whisky den holzigen Ton annehme. Auch Brennmeister Urs Lüthy, in dessen Brennerei der Seeburg-Whisky reift, bestätigt das erfreuliche Resultat. «Die Getreidenoten sind angenehm malzig.» Der nächsten Probe Ende September sieht er deshalb zuversichtlich entgegen. «Es kann fast nichts mehr schiefgehen.»

Die Präsentation des ersten Schweizer Hotel-Whiskys ist für den 11.11.2011 um 11.11 Uhr geplant. Rund hundert Flaschen des Swiss Lake Castle Single Malt Whisky sollen dann für die Hotelgäste abgefüllt werden. Bis dahin beschäftigt sich Schärer mit der Suche nach einer passenden Flasche und einer originellen Etikette für das edle Destillat. Quelle: 20min.ch

Da man mit einem Schweizer Whisky keinen Innovationspreis mehr gewinnen kann, muss man sich schon etwas anderes einfallen lassen. In diesem Fall wurde in die Superlativ-Kiste gegriffen. Hängt man ein Wort wie „Bester“, „Erster“ oder „Grösster“ vor einen Begriff, so klingt das doch schon phänomenal. So haben die Seeburger den „Ersten Schweizer Hotelwhisky“ gebrannt.

Ich weiss jetzt nicht sicher, wie viele Hotels diese Idee auch schon vor dem Hotel Seeburg hatten. Aber zumindest das Hotel Waldhaus am See in St. Moritz war ersterer. Das Waldhaus hat nämlich schon letztes Jahr seinen „Real Highlander“ mit 5 Jahren abgefüllt. Im Jahr 2011, wenn das Seeburg seinen 3-jährigen Lümmel aus den Windeln hebt, wird das Waldhaus sein zweites Fass mit dem 8-jährigen „Real Highlander“ abfüllen. Ich hoffe, Herr Bernasconi greift bei seiner zweiten Abfüllung nicht auch in die Superlativ-Kiste. Obwohl „ältester Schweizer Whisky“ vielleicht nicht mal gelogen wäre.