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Finanz- und Schuldenkrise und Whisky

BeitragVerfasst: So 17. Jul 2011, 16:55
von islayfan
Also wenn ich mir so anschaue, was da schon wieder in der Finanz- und Wirtschaftswelt abgeht, bin ich im Nachhinein eigentlich doch ganz froh, habe ich relativ "unvernünftig" viel Geld in Whiskys stecken. Ich will Whisky ja nicht als Geldanlage propagieren, aber wenigstens kann ich das noch trinken, wenn alles den Bach runtergeht. Mit dem gedruckten Papier kann ich dann schon weniger anfangen.

Re: Finanz- und Schuldenkrise und Whisky

BeitragVerfasst: Fr 29. Jul 2011, 12:32
von LieBull
Hallo Tom

War schon lange nicht mehr als angemeldeter User unterwegs. Habe aber das Forum steht's als Gast beigewohnt. So sind mir auch die Ardbeg's nicht durch die Lappen gegangen. Vielen Dank dafür! ;) Werde versuchen, wieder aktiver daran teilzunehmen.

Ich teile Deine Meinung. Habe zwar nicht soviel Geld investiert, dafür den Rest in der Börse :o Aber halb so wild. Die Papiere sollten eigentlich mehr oder weniger halten also keine spekulative Papiere. Ich glaube, dass die Krise noch längst nicht ausgestanden ist und wir noch zwischenzeitlich den einen oder anderen guten Tropfen dazukaufen können. 8-)

Alles Gute
Roland

Re: Finanz- und Schuldenkrise und Whisky

BeitragVerfasst: Fr 29. Jul 2011, 13:46
von islayfan
Hallo Roland,

Schön wieder hier von dir zu hören :D

Welche Ardbeg's sind dir denn nicht durch die Lappen?

Finanzen bzw. Finanzkrise: Ich habe mich da in letzter Zeit in wenig eingelesen. Einfach aus reinem Interesse. Aktien gehen ja auch unter die Rubrik "Sachwerte" gell. Insofern ist das sicher nicht so schlecht.

Ich frage mich immer, wenn sie jetzt überall schreiben, man solle doch in Sachwerte investieren. In was denn? Klar, wir hier haben einige Flaschen Whisky zu Hause :mrgreen: Aber sonst? In ein paar Goldmünzen Krugerrand, mechanische Uhren oder vielleicht - wenn es ganz hart kommt - doch in Mostbröckli :)

Oldtimer und Immobilien kommen bei mir leider nicht in Frage.

Liebe Grüsse
Tom

Re: Finanz- und Schuldenkrise und Whisky

BeitragVerfasst: Do 11. Aug 2011, 12:32
von LieBull
Hallo Tom

Dank der tiefen Zinsen sind Immobilien nebst der grossen Investition momentan auch kein Thema. Die Preise schiessen praktisch mit jeder Senkung der Zinsen in die Höhe. Oldtimer wären über der Grenze mit diesem Eurokurs verlockend aber leider auch keine Alternative. Für mich ist noch viel zu viel im Argen. Es wird nach wie vor zu viel Schönmalerei betrieben und nicht immer ganz den Tatsachen entsprochen.

Was mich ein wenig verängstigt sind auch die Pensionskassen, welche aller Voraussicht nach den meist instabilen Deckungsgrad auch nicht halten können. Zudem kann die Verzinsung bis hin zum Umwandlungssatz bald wieder zum Thema werden und dies wiederum hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere Rente...aber bei allen negativen Vorzeichen, sollte man versuchen, das Positive zu sehen.

Mit den Ardbegs liegen wir nicht falsch. Selbst wenn die Rente gekürzt wird und die Zeiten härter werden, können wir mit 70 Jahren einen 17y öffnen und es uns gut gehen lassen :D .

Auf bald
Roland

Re: Finanz- und Schuldenkrise und Whisky

BeitragVerfasst: Do 29. Sep 2011, 08:56
von islayfan
Und hier noch ein Artikel vom Haus am See über Whisky als Wertanlage. So ähnlich haben sie den übrigens auch auf ihrer Homepage. War also keine grosse Arbeit für sie ;)

http://www.handelsblatt.com/lifestyle/genuss/hochprozentig-anlegen-mit-whisky/4626486.html

Re: Finanz- und Schuldenkrise und Whisky

BeitragVerfasst: Fr 21. Okt 2011, 15:58
von Maltman70
Zurzeit boomt ja der Single Malt Whisky, vor allem die asiatischen Märkte sind im Kommen und die Verkaufszahlen werden aller Voaussicht nach weiter steigen. Diageo investiert kräftig, auch in den Bau neuer Destillerien. Islay-Whiskies sind (weiterhin) sehr gefragt und anscheinend produzieren Caol Ila und Lagavulin auf vollen Touren.

Ob es dereinst wie in den 80-er Jahren zu Überproduktionen kommen wird, kann wohl niemand prognostizieren. Die Nachfrage nach seltenen und limitierten Whiskies wird angesichts zahlungskräftiger Kundschaft aus den ganzen Welt kaum abnehmen, zumal gerade wohlhabende Chinesen nicht nur halb Bordeaux aufkaufen und sich mit Vorliebe in europäischen Stil einrichten, sondern auch exklusivem schottischen Lebenswasser nicht abgeneigt sind... Und die russische Society trinkt auch nicht immer nur Wodka! Wie beim Wein, suchen viele Kunden auch beim Whisky nach Exklusivität. Weder die Supertuscans wie Ornellaia, Masseto oder Sassicaia sind preislich jemals markant eingebrochen, noch die Bordelais-Ikonen wie Chateau Petrus oder Mouton-Rothschild.

Dem Internet sei dank, lässt sich die Preisentwicklung der letzten Jahre gut beobachten. Und diese geht gerade bei stark gefragten Distilleries kontiniuerlich in eine Richtung. Zu nennen sind sicher 70-er Jahre Ardbegs und der PE 1st release ist unter 1000 Euro nicht mehr zu bekommen. Die älteren 21- und 25-jährigen Versionen von Bowmore sind sicher auch nicht zu verachten, von den neuen und überteuerten Black und White-Bowmores lässt man aber die Finger. Generell beliebt ist die OTL von Jack Wiebers und natürlich die alten Moon-Import Abfüllungen (The Birds, The Sea). Sind aber auch schwer zu bekommen...

Und falls die Rendite doch noch den Bach runtergehen solte, bleiben immer noch mindestens 40% Alkohl übrig. Und zufriedene Gesichter im Freundeskreis, wenn man sich hinter eine seltene Pulle macht!