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	<title>ardblog &#187; Whisky</title>
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	<description>Ardbeg, Single-Malt-Whisky, Islay und Alltagsgeschichten</description>
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		<title>Whiskyschiff 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 11:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich letztes Jahr ausgelassen habe, war es gestern wieder soweit. Schlagseite auf dem Whiskyschiff! Vielleicht war 19.15 Uhr ja nicht gerade der beste Zeitpunkt, auf jeden Fall war die Warteschlange gigantisch. Das Interesse und die Freude an Whisky scheint  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2011/12/whiskyschiff-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich letztes Jahr ausgelassen habe, war es gestern wieder soweit. Schlagseite auf dem Whiskyschiff! Vielleicht war 19.15 Uhr ja nicht gerade der beste Zeitpunkt, auf jeden Fall war die Warteschlange gigantisch. Das Interesse und die Freude an Whisky scheint ungebrochen!</p>
<p>Natürlich stand bei mir Islay im Vordergrund. Ich startete den Abend mit dem 5-jährigen Kilchoman 2006 Vintage. Eine gute Wahl für den Einstieg. Fruchtig und doch torfig, aber nicht zu stark. Ein leckerer Malt trotz seines noch immer sehr jungen Alters.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1900" title="Kilchoman Vintage 2006" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/12/kilchoman2006.jpg" alt="" width="640" height="800" /></p>
<p>Und dann kam für mich bereits der Star oder besser gesagt die positive Überraschung des Abends. The Laddie Ten! Der erste vollständig unter Jim McEwan gebrannte Bruichladdich. Ein geschmackliches Schwergewicht, kräftig, vollmundiger salziger Körper mit viel Frucht und für einen Standard-Laddie mit einer schönen Torfnote. Superlecker und ein echter Whisky für jeden Tag. Das wird mein neuer Hausmalt. Zurzeit gibt es wohl keinen Whisky mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis auf dem Markt. Gerade einmal CHF 42.- wollen sie für diesen leckeren Whisky.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1903" title="The Laddie Ten" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/12/theladdieten.jpg" alt="" width="640" height="800" /></p>
<p>Das pure Gegenteil war dann The Organic aus dem gleichen Haus. Eine Enttäuschung! Ich hatte zwar schon nicht viel Gutes über ihn gehört, wollte mir aber natürlich ein eigenes Bild machen. Und die Berichte bestätigten sich. Muffig, staubig, für Bruichladdich-Verhältnisse keine Frucht. Brrr. Schnell den Mund mit Wasser spülen und zum nächsten Whisky!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1904" title="The Organic" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/12/theorganic.jpg" alt="" width="640" height="800" /></p>
<p>Schon viiiel besser war da der Infinity3. Ein sherrylastiger Whisky ohne Altersangabe wie es zurzeit ja Mode ist. Angeblich für den besten Geschmack aus jungen und alten Fässern gemixt, aber wirklich auch lecker. Viel exotische Frucht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1905" title="Infinity3" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/12/infinity3.jpg" alt="" width="640" height="800" /></p>
<p>Zum Abschluss mussten natürlich noch einige Ardbegs verkostet werden. Ich begann mit dem Supernova und dann endlich dem Alligator. Der Alligator ist in der Tat sehr lecker, er schmeckt mir wegen deutlich mehr Frucht als beim Supernova besser als dieser. Aber viele geschmackliche Eindrücke konnte ich nicht mehr sammeln, denn meine Sinne waren viel zu sehr abgelenkt <img src='http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1906" title="Beauty" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/12/beauty.jpg" alt="" width="640" height="800" /></p>
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		<title>Freudiges Ereignis</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 12:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

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		<description><![CDATA[alban In den geburtenreichen Monaten hängen sie wieder an vielen Balkonen, die Zeugungserfolgs-Anzeigen. Im Volksmund auch Geburtentafeln genannt. Damit wollen uns die stolzen Eltern nicht nur zeigen, dass sie Sex haben, nein, vielmehr auch, dass sie auch noch erfolgreich dabei sind!
In  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2011/09/freudiges-ereignis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>alban</em> In den geburtenreichen Monaten hängen sie wieder an vielen Balkonen, die Zeugungserfolgs-Anzeigen. Im Volksmund auch Geburtentafeln genannt. Damit wollen uns die stolzen Eltern nicht nur zeigen, dass sie Sex haben, nein, vielmehr auch, dass sie auch noch erfolgreich dabei sind!</p>
<p>In Zeiten, in denen die Qualität des Spermas und die Fruchtbarkeit der Frauen abnimmt, eine reife Leistung. So haben die Geburtentafeln nicht nur eine informative Funktion, sie sind auch eine Art Selfmade-Goldmedaille. Denn viele können Fussball spielen, aber nur die wenigsten schiessen auch Tore.</p>
<p>Letzte Woche als ich nach der Arbeit nach Hause kam, ertappte ich meinen Nachbarn beim Aufhängen seiner Zeugungserfolgs-Anzeige. Er hatte dabei das typische Frischpapa-Lächeln im Gesicht, wie es nur Neuväter hinkriegen.</p>
<p><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/09/nachbar.jpg" rel="lightbox[1875]"><img class="alignnone size-full wp-image-1880" title="Zeugungs-Anzeige" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/09/nachbar.jpg" alt="" width="365" height="264" /></a></p>
<p>Ich konnte mir die Frage nicht verkneifen was das sein soll. Damit habe ich es geschafft, seine grinsenden Mundwinkel um wenigstens 2 Grad zu senken. „Ich und meine Frau sind Eltern von einem strammen Jungen geworden. Dieses freudige Ereignis wollen wir Euch allen mitteilen.“  „Bei unseren dünnen Wänden hättest du dir die Tafel sparen können. Spätestens in einer Woche können wir dein freudiges Ereignis Tag und Nacht akustisch wahrnehmen. Was hat die Tafel eigentlich gekostet? Die war sicher so teuer wie zwei Flaschen Ardbeg Ten.“ Er fand das nicht lustig und antwortete: „Du hast immer nur deine Whiskys im Kopf, es gibt auch schönere Sachen im Leben über die man sich freuen kann.“ Ich lachte und stimmte ihm zu: „Vielleicht hast Du ja Recht, und wenn ich mal was Schönes finde, werde ich es dich wissen lassen.“ Ich sagte ihm Tschüss und verschwand im Bastelkeller…</p>
<p>…am nächsten Morgen hatte auch ich ein freudiges Ereignis zu verkünden.</p>
<p><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/09/octo.jpg" rel="lightbox[1875]"><img class="alignnone size-full wp-image-1881" title="Octomore-Anzeige" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/09/octo.jpg" alt="" width="365" height="264" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wasser ist zum Waschen da…</title>
		<link>http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2011/06/wasser-ist-zum-waschen-da%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 12:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>

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		<description><![CDATA[… und auch zum Whisky strecken, kann man es entzwecken.
alban Aber das mit dem Wasser im Whisky ist so eine Sache. Während die Einen mit der Pipette zwei, drei Tropfen ins Glas künstlern, kippen andere mutig dutzende Tropfen aus dem  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2011/06/wasser-ist-zum-waschen-da%e2%80%a6/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… und auch zum Whisky strecken, kann man es entzwecken.</p>
<p><em>alban</em> Aber das mit dem Wasser im Whisky ist so eine Sache. Während die Einen mit der Pipette zwei, drei Tropfen ins Glas künstlern, kippen andere mutig dutzende Tropfen aus dem Krug in den Whisky. Jeden so wie er es mag. Mir ist es schon oft passiert, dass ich einen Whisky mit Wasser verdünnte und das Resultat punktgenau meinen Geschmack traf. Aber oh Schreck, beim nächsten Mal brachte ich die so geliebte Mischung einfach nicht mehr hin.</p>
<p>Ich habe mich damit abgefunden, dass jeder verdünnte Whisky anders schmeckt als der davor, bis ich im Internet auf den Begriff „Aräometer“ stiess. Eine Senkwaage zum Bestimmen des Alkoholgehaltes. Gesehen habe ich solche Aräometer schon oft, aber eine Verwendung für den privaten Gebrauch habe ich darin bisher noch nicht gesehen. Aber genau dieses Ding würde doch mein Problem vom „Wie viel Wasser, für wie viel Whisky“ lösen. Und so dachte ich mir: Fertig mit Tröpfchen zählen, ab jetzt wird gemessen!</p>
<p>Also habe ich mir ein Aräometer samt dazugehörendem Messzylinder bestellt und begann zu experimentieren. Als Versuchsobjekt musste ein Bowmore Tempest 10 Jahre alt mit 56% Alkoholgehalt hinhalten. Von den 56% verdünnte ich erst auf 55% und dann je in Einerschritten runter bis auf 45%. Bei 45% wurde der Tempest für meinen Geschmack zu flach und zu wässrig. Was ich aber darüber erlebte war eine faszinierende Reise durch die Aromen und Geschmäcker. Am Besten geschmeckt hat er mir mit 48%. Einziger Nachteil bei dieser Verdünnungsmethode ist, dass man mindestens 150 ml in den Zylinder geben muss, damit das Aräometer auch schwimmt.</p>
<p><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/06/araeometer.jpg" rel="lightbox[1808]"><img class="alignnone size-full wp-image-1809" title="Araeometer" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/06/araeometer.jpg" alt="" width="345" height="460" /></a><br />
Aräometer sind für verschiedene Messbereiche erhältlich (Abbildung = 35-85%)</p>
<p><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/06/skal.jpg" rel="lightbox[1808]"><img class="alignnone size-full wp-image-1810" title="Skala" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2011/06/skal.jpg" alt="" width="345" height="460" /></a><br />
Durch die Lichtbrechung in der Flüssigkeit erfordert das Ablesen der Skala etwas Übung</p>
<p>Um meine Studien mit Wasser etwas auszudehnen, füllte ich drei Samples des Bowmore Tempest mit 46%, 48% und 50% ab. Ein Feldversuch mit einem ahnungslosen Probanden musste her! Wie durch Zufall meldete sich Tom (mein Chefredaktor des <em>ardblog</em>) bei mir. Da wir beide gerade Zeit hatten, trafen wir uns tags darauf im Pot-Still Pub in Wallisellen.</p>
<p>Unter dem Vorwand, er müsse anhand dreier Samples die Destillerie herausfinden, tischte ich ihm drei Fläschchen auf. Die Informationen dazu waren:</p>
<ul>
<li>Alle Proben sind aus derselben Islay-Destillerie</li>
<li>Die Whiskys sind zwischen 8 und 15 Jahre alt</li>
<li>Das erste Sample hat den tiefsten Alkoholgehalt</li>
</ul>
<p>Natürlich gab ich Tom noch Papier und Schreibzeug, um Tasting-Notizen zu machen. Wie es sich gehört, wurde erst mal geschnüffelt, danach getrunken und anschliessend der Abgang genossen. Als er von 46% zu 48% wechselte meinte er: „Der Zweite erinnert mich ziemlich an die erste Probe.“ Ups… da hat er meinen Schwindel doch schon fast aufgedeckt. Denn eigentlich hatte er ja Recht, der Zweite war derselbe wie der Erste, lediglich der Alkoholgehalt variierte. Bei der dritten Probe merkte er aber einen Unterschied, aufgrund seiner Aussagen merkte ich, dass der 50%-ige sein Favorit sein musste.</p>
<p>Als ich ihn aufklärte, dass es sich bei allen drei Proben um einen Bowmore Tempest, lediglich in verschiedenen Verdünnungsgraden handelte, war er erstaunt von dem Resultat. Lustig an dem Ganzen war: Wir hatten einige Minuten vor dem Test noch beide über Bowmore gesprochen. Wir waren beide der Meinung, dass die neuen Abfüllungen zwar besser als diejenigen von vor etwa 5 Jahren, aber auch nicht so gut wie die alten sind (z.B. wie der alte 21-jährige). Also Bowmore insgesamt nicht wirklich unseren Geschmack trifft.</p>
<p>Womit Zweierlei bewiesen ist: Einerseits, das Auge bzw. die vorgefasste Meinung trinkt mit, denn Tom schmeckte insbesondere das dritte Sample sehr gut! Hat man also erst einmal eine Destillerie als weniger gut eingestuft, geht man sicher schon mit Vorurteilen an eine Probe der weniger beliebten Brennerei heran und andererseits, dass das Zugeben von Wasser eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p><em>tom</em> Erst einmal Danke Alban für das gelungene Experiment! Und bevor ich hier meine Verkostungs-Notizen einstelle, möchte ich euch an meinen sorgengeschwängerten Gedanken vor dem Tasting teilhaben lassen:</p>
<p>Als Alban seine Samples vor mir ausbreitete, dachte ich: &#8220;Ohlala, das kann ja wieder peinlich werden&#8221;, denn ich hatte mich schon einmal bei einer Online-Blinddegustation bis auf die Knochen blamiert! Damals organisierte &#8220;hias&#8221; (ihn kennt ihr vielleicht von verschiedenen Whisky-Foren) eine &#8220;Journey through the Whisky World&#8221; organisiert. Blind natürlich. Und nachdem ich die ersten beiden Samples verkostet hatte und bei beiden Proben die Ardbeg-typischen Zitronenschalen und auch Torf ausfindig gemacht hatte und das dritte Sample für mich ein typischer Bruichladdich war, dachte ich: &#8220;Aha, der will uns doch versch&#8230;&#8221; und tippte entgegen dem Titel konsequent bei allen Whiskys auf Islay-Destillerien. Okay, es waren dann tatsächlich Proben aus Österreich und aus aller Herren Länder &#8211; nur keine aus Islay!</p>
<p>Doch nun zu den Notes:<br />
<span style="color: #808000;"><strong>1. Sample</strong></span><br />
<span style="color: #000000;"><em>Nase:</em> leicht stechend, alkoholisch, schön malzig, warm, leicht nussig<br />
<em>Geschmack:</em> trocken, warme Butter<br />
<em>Abgang:</em> trocken, etwas bitter, relativ kurz</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #808000;"><strong>2. Sample</strong></span><br />
<em>Nase:</em> wieder buttrig, malzig, leicht nussig<br />
<em>Geschmack:</em> weniger trocken als der Erste, wieder warme Butter, wieder malzig<br />
<em>Abgang:</em> auch trocken und etwas bitter, relativ kurz<br />
Insgesamt sehr ähnlich wie der Erste</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="color: #808000;"><strong>3. Sample</strong></span><br />
<em>Nase:</em> Trockenfrüchte, Sherry, schönes Meersalz (sehr lecker, könnte mich reinsetzen in den Duft)<br />
<em>Geschmack:</em> warme Butter, malzig<br />
<em>Abgang:</em> rund, voll</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ihr seht, das dritte Sample bewertete ich komplett anders. Während ich bei den ersten beiden wirklich keinen Unterschied merkte (und dann geht es natürlich gedanklich gleich los im Kopf à la: &#8220;Mist, wenn das jetzt zwei komplett verschiedene Abfüllungen sind und du merkst keinen Unterschied, dann hab&#8217; ich mich ja schon wieder blamiert!&#8221;) schmeckte mir, insbesondere was den Duft betrifft, der Dritte sehr gut.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Und auf Bowmore bin ich übrigens auch nicht gekommen. Nachdem ich die &#8220;Torfdestillen&#8221; Ardbeg, Lagavulin, Laphroaig, Caol Ila und Port Ellen ausgeschlossen hatte, schwankte ich zwischen Bruichladdich und Bunnahabhain und tippte schlussendlich auf Bunnahabhain. Auf Bowmore wäre ich nie gekommen! Na ja, im Vergleich zum ersten Blind-Tasting nur knapp daneben <img src='http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Danke Alban für den gelungenen Versuch und den schönen Feierabend im Pot-Still Pub!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rassenlehre</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 10:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>

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		<description><![CDATA[alban Man konnte die Menschheit vor Urzeiten bekanntlich in zwei Gruppen einteilen, in „Jäger und Sammler“ und solche die Landwirtschaft und Domestizierung betrieben.
Heute kann man mit dieser Einteilung nicht mehr viel anfangen, da wir zum grössten Teil alle sesshaft sind. Wir brauchen auch  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2010/05/rassenlehre/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>alban</em> Man konnte die Menschheit vor Urzeiten bekanntlich in zwei Gruppen einteilen, in „Jäger und Sammler“ und solche die Landwirtschaft und Domestizierung betrieben.</p>
<p style="text-align: left;">Heute kann man mit dieser Einteilung nicht mehr viel anfangen, da wir zum grössten Teil alle sesshaft sind. Wir brauchen auch keinen Ackerbau mehr zu betreiben oder unser Fleisch zu jagen. Dazu haben wir unsere Grossverteiler die uns im Tausch gegen buntes Papier und glänzende Metallscheiben &#8211; oder alternativ dazu auch Kunststoffkärtchen &#8211; mit Lebensmittel versorgen.</p>
<p style="text-align: left;">Da man die Zeit nun nicht mehr mit so banalen Dingen wie Jagen, Beeren suchen oder Felder bewirtschaften verbringen muss, konzentrieren sich viele der Gattung Mensch <em><strong><span style="color: #333300;">homo sapiens</span></strong></em><span style="color: #333300;"> </span>nun mit vollem Elan dem letzten erhaltenen Urinstinkt: SAMMELN.</p>
<p style="text-align: left;">Auch Du, der du gerade diese Zeilen liest, gehörst mit grosser Sicherheit zu den Sammlern. Der Gattung der Whisky-Sammler <em><strong><span style="color: #333300;">collector spiritus-caledonia</span></strong></em>. Auch jene, die sich dafür schämen und sich mit der Behauptung „Ich sammle nicht, ich trinke“ herausreden wollen <em><strong><span style="color: #333300;">judas collector</span></strong></em>, sind Sammler. Es sei denn, sie haben wirklich nur die eine Flasche die sie gerade trinken im Hause <em><strong><span style="color: #333300;">monogamus spiritus</span></strong></em>.</p>
<p style="text-align: left;">Bei den Trinkern (sprich Geniessern) gibt es auch noch Untergruppen. Solche die Islay-Whisky bevorzugen <em><strong><span style="color: #333300;">amator fumus</span></strong></em>, solche die gerne unverdünnt trinken <em><strong><span style="color: #333300;">cupa fortis</span></strong></em>, jene die Rotwein-Finish mögen <em><strong><span style="color: #333300;">finitus vinum russus</span></strong></em>, die Classic-Malts-Liebhaber <em><strong><span style="color: #333300;">spiritus monopolium</span></strong></em> und Einige trinken gar Destillate die keine drei Jahre gelagert wurden <em><strong><span style="color: #333300;">bibere pädophilus</span></strong></em><em>.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em><span style="font-style: normal;">Auch die Sammler lassen sich noch unterteilen. Da gibt es Sammler die ihren Jahrgang suchen </span><strong><span style="color: #333300;">collector annus egoistus</span></strong><span style="font-style: normal;">, solche die Lowlander <em><strong><span style="color: #333300;">solum regio planus</span></strong></em> oder Highlander </span><strong><span style="color: #333300;">solum regio altus</span></strong><span style="font-style: normal;"> horten und natürlich die Bourbon-Sammler </span><strong><span style="color: #333300;">collector fuselus americanus</span></strong><span style="font-style: normal;">.</span></em></p>
<p style="text-align: left;"><em><span style="font-style: normal;"> </span></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-style: normal;">Neutrales Fazit meiner kleinen Rassenlehre: Whiskyaner <em><strong><span style="color: #333300;">genus spiritus-caledonia</span></strong></em><span style="color: #333300;"> </span>kann man in zwei Gruppen einteilen, in Trinker und Sammler. Nur bei den Whiskyanern schliesst das Eine oft nicht das Andere aus. So gibt es sammelnde Trinker genau so wie trinkende Sammler.</span></p>
<p></em></p>
<p style="text-align: left;">
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		<item>
		<title>Wär hät&#8217;s erfundä?</title>
		<link>http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2009/10/war-hats-erfunda/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 14:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>

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		<description><![CDATA[alban Seeburg-Whisky entwickelt sich prächtig!
Der erste hauseigene Whisky des Luzerner Hotels Seeburg reift kräftig vor sich hin. Ende Monat soll eine weitere Probe getestet werden. «Unser Whisky ist im ersten Jahr sehr gut gereift», freut sich Seeburg-Hotelier Thomas Schärer. Als erster Schweizer  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2009/10/war-hats-erfunda/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>alban</em> Seeburg-Whisky entwickelt sich prächtig!</p>
<p style="text-align: left;">Der erste hauseigene Whisky des Luzerner Hotels Seeburg reift kräftig vor sich hin. Ende Monat soll eine weitere Probe getestet werden. «Unser Whisky ist im ersten Jahr sehr gut gereift», freut sich Seeburg-Hotelier Thomas Schärer. Als erster Schweizer Gastrobetrieb hatte das Hotel im Juni 2008 seinen eigenen Whisky gebrannt. Eine erste Probe wurde im April genommen. «Die Farbe des Gerstenmalz-Destillats ist schön dunkel», so Schärer weiter. Das sei dem Sherry-Eichenfass zu verdanken, von dem der Whisky den holzigen Ton annehme. Auch Brennmeister Urs Lüthy, in dessen Brennerei der Seeburg-Whisky reift, bestätigt das erfreuliche Resultat. «Die Getreidenoten sind angenehm malzig.» Der nächsten Probe Ende September sieht er deshalb zuversichtlich entgegen. «Es kann fast nichts mehr schiefgehen.»</p>
<p style="text-align: left;">Die Präsentation des ersten Schweizer Hotel-Whiskys ist für den 11.11.2011 um 11.11 Uhr geplant. Rund hundert Flaschen des Swiss Lake Castle Single Malt Whisky sollen dann für die Hotelgäste abgefüllt werden. Bis dahin beschäftigt sich Schärer mit der Suche nach einer passenden Flasche und einer originellen Etikette für das edle Destillat. Quelle: <a href="http://www.20min.ch/news/luzern/story/21988805" target="_blank">20min.ch</a></p>
<p style="text-align: left;">Da man mit einem Schweizer Whisky keinen Innovationspreis mehr gewinnen kann, muss man sich schon etwas anderes einfallen lassen. In diesem Fall wurde in die Superlativ-Kiste gegriffen. Hängt man ein Wort wie „Bester“, „Erster“ oder „Grösster“ vor einen Begriff, so klingt das doch schon phänomenal. So haben die Seeburger den „Ersten Schweizer Hotelwhisky“ gebrannt.</p>
<p style="text-align: left;">Ich weiss jetzt nicht sicher, wie viele Hotels diese Idee auch schon vor dem Hotel Seeburg hatten. Aber zumindest das Hotel Waldhaus am See in St. Moritz war ersterer. Das Waldhaus hat nämlich schon letztes Jahr seinen „Real Highlander“ mit 5 Jahren abgefüllt. Im Jahr 2011, wenn das Seeburg seinen 3-jährigen Lümmel aus den Windeln hebt, wird das Waldhaus sein zweites Fass mit dem 8-jährigen „Real Highlander“ abfüllen. Ich hoffe, Herr Bernasconi greift bei seiner zweiten Abfüllung nicht auch in die Superlativ-Kiste. Obwohl „ältester Schweizer Whisky“ vielleicht nicht mal gelogen wäre.</p>
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		<title>Schiller(nde) Preisliste</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 12:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Whisky]]></category>
		<category><![CDATA[Bar]]></category>

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		<description><![CDATA[alban Es ist schon einige Wochen her, als ich mit dem Tram Nr. 2 bei der Station Opernhaus in Zürich einfuhr. Ich stand an der Tramtür und wollte gerade aussteigen als mein Blick durch eine Fensterscheibe Whiskyflaschen erspähte. Ich schaute geradewegs in das  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2009/08/schillernde-preisliste/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>alban</em> Es ist schon einige Wochen her, als ich mit dem Tram Nr. 2 bei der Station Opernhaus in Zürich einfuhr. Ich stand an der Tramtür und wollte gerade aussteigen als mein Blick durch eine Fensterscheibe Whiskyflaschen erspähte. Ich schaute geradewegs in das Regal der Brasserie Schiller beim Stadelhofen. Ich nahm mir vor, die Brasserie bei Gelegenheit genauer anzuschauen.</p>
<p style="text-align: left;">Am Mittwoch, den 5. August, hat sich die Gelegenheit ergeben. Ich schlenderte mit meiner Partnerin nach Feierabend durchs Niederdorf und bevor wir im Bahnhof Stadelhofen mit dem Zug nach Hause fuhren, machten wir einen Abstecher in die Brasserie Schiller.</p>
<p style="text-align: left;">Wegen des schönen Wetters und der Monster-Baustelle vor dem Haus waren wir fast die einzigen Gäste. Im Allgemeinen machte das Lokal einen positiven Eindruck auf mich. Da ich kein Gastro-Kritiker bin, möchte ich mich auch nicht gross über den Betrieb äussern. Das Personal war freundlich und hat sich sogar  Zeit für einen Schwatz mit uns genommen. Zur Bestellung gab es eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer Schale mit Radieschen. Das Einzige, was mir etwas unangenehm aufgefallen ist, waren die Preise von „Les Single Malts“.</p>
<p style="text-align: left;">Schiller war eigentlich ein  Dichter, Dramatiker und Philosoph. Der Schöpfer der Preisliste entspricht aber nicht ganz dem Vorbild des Herrn Friedrich von Schiller. Ich jedenfalls konnte mir aus den Preisen keinen REIM machen. Der bestellte Ardbeg Renaissance kostete stolze 24 Fr. Ziemlich happige Preis-PHILOSOPHIE, wenn man nach nur 4 Drams die Flasche (Ladenpreis ca. 89 Fr.) schon amortisiert hat.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/karte_schiller1.jpg" rel="lightbox[1405]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1412" title="Karte Brasserie Schiller" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/karte_schiller1-257x300.jpg" alt="Karte Brasserie Schiller" width="257" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nur das Glas, in dem der Ardbeg serviert wurde, hatte etwas von Schiller, es war ein DRAMA. Ein Riesen-Becher mit endlos abfallenden Seitenwänden, an denen die Aromen vergebens hoch zu klettern versuchen um des Trinkers Nase zu beglücken. Ihr zu sagen, bald wird der geliebte Geschmack eines Islay-Whiskys deinen Mund durchfliessen, bevor er wärmend deine Kehle hinuntergleitet und der so geliebte rauchige Abgang dir die Tränen der Freude in deinen Augen anschwellen lässt.</p>
<p><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/glas_br500.jpg" rel="lightbox[1405]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1407" title="&quot;Whiskyglas&quot; im Schiller" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/glas_br500-218x300.jpg" alt="&quot;Whiskyglas&quot; im Schiller" width="218" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Okay, ich gebe zu, mit der Dramaturgie etwas übertrieben zu haben. Den rauchigen Ardbeg konnte ich auch in diesem  transparenten Eimer riechen. Aber hätte ich etwas Milderes bestellt, wäre die Nase sicherlich zu kurz gekommen. Aber das Schönste an meinem Schiller-Stück war, dass es als Dreiakter vorgeführt wurde. Mir wurde nicht nur ein Ardbeg im Eimer serviert, ich kriegte dazu auch noch einen Eimer voll Wasser und einen mit Eis.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/wasser_und_eis.jpg" rel="lightbox[1405]"><img class="alignnone size-medium wp-image-1414" title="Fire and Ice..." src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/wasser_und_eis-300x241.jpg" alt="Fire and Ice..." width="300" height="241" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Wasser zum Whisky kriegt man oft, das finde ich auch angebracht, aber das Eis fand ich doch etwas deftig. Bei einer Bestellung von der „Les Bourbon“-Karte hätte ich es vielleicht noch verstanden, aber doch nicht zum Single Malt. Sollte ich mich wieder einmal zum Herrn Schiller verlaufen, werde ich mich sicher vorher erkundigen, wie ich den servierten Dreiakter richtig zusammen mischen muss, um von meinen Geschmacksnerven einen tosenden Applaus mit 10 Minuten Standing Ovations zu bekommen.</p>
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		<title>Islay-Blends</title>
		<link>http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2009/08/islay-blends/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 11:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ardblog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islay]]></category>
		<category><![CDATA[Whisky]]></category>

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		<description><![CDATA[alban Bevor wir Euch etwas über Islay-Blends erzählen, solltet Ihr folgende Geschichte lesen:
Zwei Masterblender sitzen im Pub. Füllt der eine aus einer mitgebrachten grossen Flasche  einen tüchtigen Schluck in ein Glas und schiebt&#8217;s dem Kollegen zu. &#8220;Probier mal! Ich habe  &#8230; <a href="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/2009/08/islay-blends/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>alban</em> Bevor wir Euch etwas über Islay-Blends erzählen, solltet Ihr folgende Geschichte lesen:</p>
<p style="text-align: left;"><em>Zwei Masterblender sitzen im Pub. Füllt der eine aus einer mitgebrachten grossen Flasche  einen tüchtigen Schluck in ein Glas und schiebt&#8217;s dem Kollegen zu. &#8220;Probier mal! Ich habe einen Blended Malt kreiert &#8211; zu 69% aus Talisker-Whiskys und zu 31% aus Oban-Whiskys&#8221;.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Der andere schnüffelt, schmeckt, springt auf und klopft seinem Kollegen begeistert auf die Schulter: &#8220;Dieser Blend ist das Beste, was ich jemals probiert habe! Wie willst Du diesen Whisky denn nennen?&#8221; &#8220;OBALISKER&#8221; antwortet der Schöpfer des gelobten Blends. &#8220;Nimm&#8217;s mir nicht übel&#8221;, meint der Kollege, &#8220;aber das ist kein Name für einen Whisky. Überhaupt &#8211; weshalb nimmst Du den Namensteil &#8220;lisker&#8221; nach hinten, wo Talisker doch die Mehrheit am Blend hat?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Ein kurzes Zögern: &#8220;Glaubst du wirklich, dass irgend jemand einen Whisky kaufen würde, der TALIBAN heisst?&#8221;</em></p>
<p style="text-align: left;">Angeregt durch dieses Namensspiel, setzten die Blender vom Ardblog sich mit diversen Islay-Whiskys im Labor zusammen. Was das leicht angeheiterte Grüppchen aus dem Keller brachte, waren 8 teilweise trinkbare Blends. Nur mit der Namensgebung hat unser Fachpersonal ziemlich ins Fettnäpfchen gegriffen. Darauf hin liess unsere Marketingabteilung die Köpfe rauchen. Mit spezifischer Werbung bei den entsprechenden Zielgruppen, könnte man die Mixturen vielleicht doch vermarkten? Wir möchten Euch, liebe Ardblog-Leser, die Rezepturen und die angestrebten Zielgruppen nicht vorenthalten:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1348" title="Cartel" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/cartel.jpg" alt="Cartel" width="284" height="58" /></p>
<p style="text-align: left;">33.33% Caol Ila<br />
66.67% Port Ellen<br />
<strong> Zielgruppe:</strong> Diageo-Manager</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1349" title="Homoila" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/homoila.jpg" alt="Homoila" width="343" height="120" /></p>
<p style="text-align: left;">28.57% Kilchoman<br />
28.57% Bowmore<br />
42.86% Caol Ila<br />
<strong> Zielgruppe:</strong> Männer, die sonst auf Prosecco stehen</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1350" title="Killaman" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/killaman.jpg" alt="Killaman" width="298" height="70" /></p>
<p style="text-align: left;">75% Kilchoman<br />
25% Bruichladdich<br />
<strong> Zielgruppe:</strong> Mafia</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1351" title="Limonadi" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/limonadi.jpg" alt="Limonadi" width="319" height="58" /></p>
<p style="text-align: left;">25% Lagavulin<br />
25% Bowmore<br />
25% Bunnahabhain<br />
25% Bruichladdich<br />
<strong> Zielgruppe:</strong> Teenager, denen die Eltern Bier und Wein verbieten</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1352" title="Mainboard" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/mainboadr.jpg" alt="Mainboard" width="329" height="58" /></p>
<p style="text-align: left;">22.22% Kilchoman<br />
22.22% Lagavulin<br />
22.22% Bowmore<br />
33.33% Ardbeg<br />
<strong>Zielgruppe:</strong> Informatiker</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1353" title="Porca" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/porca.jpg" alt="Porca" width="315" height="58" /></p>
<p style="text-align: left;">60% Port Ellen<br />
40% Caol Ila<br />
<strong>Zielgruppe:</strong> südamerikanische Schweinezüchter</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1354" title="Portnahabdich" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/portnahabdich.jpg" alt="Portnahabdich" width="500" height="58" /></p>
<p style="text-align: left;">30.77% Port Ellen<br />
38.46% Bunnahabhain<br />
30.77% Bruichladdich<br />
<strong>Zielgruppe:</strong> Jäger und Fischer</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-1355" title="Ruinchen" src="http://www.ardbeg-whisky.ch/ardblog/wp-content/uploads/2009/08/ruinchen.jpg" alt="Ruinchen" width="288" height="120" /></p>
<p style="text-align: left;">25% Bruichladdich<br />
25% Bunnahabhain<br />
25% Kilchoman<br />
25% Port Ellen<br />
<strong>Zielgruppe:</strong> Aktionäre der Lehman Brothers</p>
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