Ardbeg Christmas Cocktail

Okay, Weihnachten ist schon ein paar Tage hin und ich hoffe doch sehr, dass ihr die Tage genossen habt und die gewünschten Geschenke unter dem Baum gefunden habt. Dennoch möchte ich euch dieses Fundstück nicht vorenthalten. Vor den Tagen des Bruichladdich Rocks wurde man noch mit denselben erschlagen, wenn man Eis in einen Single Malt gegeben hat und nun dies. Ein Single Malt in einem Cocktail und nicht irgendein Single Malt, nein, es musste natürlich gleich ein Ardbeg sein! Wer hat es erfunden? Nein, nicht die Schweizer, sondern die Australier. Namentlich die Pocket Bar. Und nicht nur die Ingredienz Ardbeg an sich grenzt schon an Blasphemie, nein, dies tut auch der Name „The Passion of the Christ“. Doch schaut selbst. Leider sind die Verhältnisse in diesem gotteslästerlichen Trunk nicht angegeben, also ist experimentieren angesagt und ich würde mich über Feedback, wie euch der Gottestrunk geschmeckt hat, freuen.

Ardbeg Cocktail

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Verkaufe Talisker 20 years, distilled 1981, bottled 2002

Soeben zurück aus dem Tessin und unter anderem auch aus dem Weinkeller von meinem Papa. Und was erspähte ich da zwischen all den Bordeaux-Weinen? Einen der besten Talisker den es je gab. So zumindest die Meinung ganz vieler. Hier ein Auszug aus thewhiskyexchange:

Widely regarded as one of the finest Taliskers ever released, garnering 95 points from Jim Murray and the comment ‚Miss this and your life will be incomplete‘. Simply stunning.

Ich hatte einmal das Glück, dass ich von Raphael ein Sample von dieser Abfüllung bekommen habe und meine Eindrücke habe ich >hier< im Forum beschrieben. Die weiteren Kommentare sprechen für sich. Das Besondere an diesem Talisker ist, dass er im Sherryfass reifen durfte und er so Geschmacksnoten mitbekommen hat, wie man sie bei einem Talisker sonst nicht findet, insbesondere in diesem Alter.

Zu haben ist diese einmalige Flasche für CHF 550.-. Beachtet bitte, dass die Originalschachtel NICHT dabei ist. Es gibt diesen Whisky übrigens auch noch >hier< bei thewhiskyexchange für umgerechnet CHF 1’196.- zu kaufen. Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob euch die Schachtel annähernd CHF 650.- wert ist :-). Bei Interesse könnt ihr mich auf www.ardbeg-whisky.ch kontaktieren, indem Ihr in der Navigation oben auf das „@“ klickt.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Es wurden insgesamt 9000 Flaschen im Jahre 2002 abgefüllt und hier handelt es sich um die Flasche 2631. Alkoholgehalt ist 62% und selbstverständlich wurde die Flasche nicht geöffnet und ist in ausgezeichnetem Zustand. Anbei noch ein Originalbild der Flasche.

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Toiletten-Philosophie

Kennt ihr das auch, dass ihr in einer komplett zugekrakelten Toilette sitzt und gar nicht mehr aufhören könnt, all die witzigen und pietätlosen Sprüche an den Wänden zu lesen?

Hier nur ein kleines Beispiel eines solchen Spruches, den ich irgendwo im Ausgang in Zürich mit meinem Handy fotografiert habe und da die Beleuchtung dort normalerweise bescheiden ist, ist natürlich auch das Resultat dementsprechend. Und obwohl ich es auf meinem brillanten iMac-Bildschirm noch relativ gut lesen kann, musste ich feststellen, dass es auf meinem Dell im Büro nur noch ein Pixelbrei ist. Deshalb hier der Klartext:

Wer schneller scheisst, hat mehr vom Leben. Unbestreitbar.

 

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Ardbeg Galileo Committee

Dass der Galileo kommen wird, ist ja schon länger bekannt und habe ich ja auch schon im April verkündet. Aber nach der Post, die ich heute von Ardbeg erhalten habe, könnte es auch gut sein, dass es wie bei den letzten Abfüllungen wieder zuerst ein Committee-Bottling geben wird.

Was mich ein wenig stört ist, dass die Committee-Abfüllungen früherer Tage noch echte Bottlings gewesen sind. Nein, der Satz ist natürlich mies formuliert, gerade dies stört mich natürlich nicht, sondern das fand ich toll. Eigenständige Bottlings exklusiv für das Ardbeg Committee oder sogar eine neue Kreation, die zuerst durch das Committee getestet wurde und dann – bei gutem Feedback des Committee – als offizielle Abfüllung rauskam. Jedoch all die letzten Committee-Bottlings waren reine Vorab-Abverkäufe der Flaschen, die dann danach unter demselben Namen auf den Markt gekommen sind. Lediglich das Etikett war für die Committee-Bottlings ein Anderes. Und während sich eine Weile lang die Aficionados noch über die geschmacklichen Unterschiede zwischen dem Committee-Bottling und der offiziellen Abfüllung Diskurse lieferten, kam dann schnell einmal heraus, dass dies ein und derselbe Batch war und somit natürlich auch gar keine Unterschiede bestehen konnten. Mit anderen Worten, die Committee-Bottlings der letzten Jahre dienten einzig dazu, den Sammlern eine zusätzliche Flasche zu bieten und den Umsatz zu fördern.

Und so scheint es auch beim Galileo wieder zu laufen, doch lassen wir uns überraschen.

 

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Bescheuert oder genial?

Ich weiss, vielen geht die Ardbeg-Marketing-Maschinerie ganz gehörig auf den Senkel. Ich gehöre ehrlich gesagt nicht dazu, denn ich finde, die Leute verstehen ihr Geschäft und der Erfolg gibt ihnen ja auch Recht. Insbesondere die Pre-Launch-Aktivitäten rund um die Markteinführung des Ardbeg Galileo mit den Versuchen auf der ISS-Raumstation sind meines Erachtens PR-mässig ganz grosses Kino! Ich muss dazu aber auch sagen, dass ich selbst in der Werbung tätig bin und gutes Marketing wie beispielsweise jenes von Apple liebe.

Soeben ist mir als Ardbeg-Committee-Member jedoch ein Mail von Ardbeg ins Postfach geflattert, wo selbst ich mich frage, ob diese Aktion wirklich von A bis Z durchdacht ist, oder ob da vielmehr einem Nachwuchswerber die Pferde durchgegangen sind.

Um was geht es:
Ardbeg hat 1000 Poster zu verschenken, die man innert 5 Tagen mittels anklicken eines Links gewinnen kann. Soweit so simpel und gut. Ich habe bereits mitgemacht – nur schon, um zu sehen, ob ich das auch alles richtig verstanden habe.
Doch jetzt kommt es! Um den „grossen Hauptpreis“ zu gewinnen, muss ich nun dieses Poster (wenn ich denn zu den Glücklichen gehöre, die eines gewonnen haben) an einen ganz speziellen Ort kleben. Damit noch nicht genug, ich muss auch noch meine Wildplakatiererei – die vielerorts zumindest nicht gerne gesehen ist – auch noch fotografieren und auf der Facebook-Seite von Ardbeg posten, um an den grossen Hauptpreis zu kommen. Dieser grosse Hauptpreis ist ein von Mickey Heads (dem Chairman des Ardbeg Committees und der Distillery Manager von Ardbeg) signiertes T-Shirt.

Ich fasse gedanklich zusammen:
Der durchschnittliche Ardbeg-Geniesser ist wohl etwa irgendwo zwischen 35 und 55 Jahre alt, meist männlich und somit wohl bereits in der Mehrzahl ein gestandener Familienvater.
Dieser über 40 Jahre alter, gestandene Familienvater schnappt sich also Plakatleim und pappt das glücklich gewonnene Poster beispielsweise an die Landeszentrale der anonymen Alkoholiker, schiesst möglichst per Selbstauslöser – damit auch noch seine grinsende Visage auf dem Bild ist – ein Foto davon und postet es auf der Facebook-Page (selbstverständlich hat er einen Facebook-Account) von Ardbeg.
Und jener gestandene Familienvater, der sich mit seiner waghalsigen Aktion am tiefsten in die Scheisse geritten hat, gewinnt dann das von Mickey Heads signierte Ardbeg-Day-T-Shirt!

Also ehrlich, je me demande. Klar wäre es aus Ardbeg-Sicht herrlich, wenn sich 1000 Dummköpfe finden würden, die weltweit für den Gegenwert von EINEM T-Shirt für Ardbeg Werbung machen würden ohne, dass Ardbeg nicht einmal die Plakatierkosten zahlen müsste, von den normalerweise zu bezahlenden Aushängestellen ganz zu schweigen. Aber ob das wirklich aufgeht? Wenn der Hauptpreis eine Reise zum Ardbeg-Day auf Islay wäre, käme ich ja noch ins Grübeln, aber für ein T-Shirt?

Ich bin jedenfalls sehr gespannt und werde die Ardbeg-Facebook-Page in den nächsten Wochen öfters anschauen, um zu sehen, ob diese Rechnung aufging und ich mich dermassen in meiner Einschätzung dieser an sich cleveren Aktion getäuscht habe. Wäre das beworbene Produkt beispielsweise ein Snowboard (Zielgruppe somit 18 Jahre aufwärts) und der dazu passende Hauptpreis eine Abenteuerreise zum Amazonas, wäre die Aktion nämlich wieder genial.
Aber so fürchte ich, trifft eher der erste Begriff dieses Blogbeitrages zu.

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Ardbeg Galileo

Na ja, erst dachte ich, da hat sich ein Scherzbold – nach den gestrigen Pressemeldungen über die Versuche von Ardbeg im All (siehe auch ardblog-Beitrag von gestern) – einen Scherz erlaubt und eine Fake-Etikette eines auf diesem Event basierenden Releases namens Ardbeg Galileo kreiert. Stylish ist sie ja irgendwie und erinnert im Design ein wenig an das Film-Plakat von Metropolis von Fritz Lang. Nur ist dieser Film aus dem Jahre 1925 und das Ardbeg-Experiment spielt in der Gegenwart. Wie auch immer, wie würde es denn euch gefallen, wenn es denn echt ist?

Denn mittlerweile bin ich mir doch nicht mehr so sicher, ob das Ganze ein Fake ist. Also zumindest die All-Geschichte wird auch auf „seriösen“ Seiten wie hier http://www.forbes.com/sites/alexknapp/2012/04/10/important-scientific-experiment-can-scotch-mature-in-space/ thematisiert und auf der Ardbeg-Homepage gibt es dazu diese extra aufgeschaltete Seite: http://www.ardbeg.com/ardbeg/space.

Und nach dem folgenden Link zu urteilen – auf dem das ausgefüllte Formular zur Einreichung der Etikette des Ardbeg Galileo in den USA zu sehen ist – schaut die Sache doch ziemlich glaubwürdig aus, ausser, auch das wäre gefaked, was aber schon ein ziemlich grosser Aufwand für einen Spass wäre: https://www.ttbonline.gov/colasonline/viewColaDetails.do?action=publicFormDisplay&ttbid=12041001000311

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Ardbeg auf der Raumstation ISS?

Was meint ihr, ist die Zeitung 20Minuten von heute, dem 11. April, da einer 1. April-Meldung von Ardbeg aufgesessen, die sie einfach erst jetzt veröffentlicht hat?

Stellt euch mal vor, wenn das wahr wäre und die auch nur 10 Flaschen von dem Weltraum-Whisky abfüllen würden. Preis pro Flasche?

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