Wär hät’s erfundä?

alban Seeburg-Whisky entwickelt sich prächtig!

Der erste hauseigene Whisky des Luzerner Hotels Seeburg reift kräftig vor sich hin. Ende Monat soll eine weitere Probe getestet werden. «Unser Whisky ist im ersten Jahr sehr gut gereift», freut sich Seeburg-Hotelier Thomas Schärer. Als erster Schweizer Gastrobetrieb hatte das Hotel im Juni 2008 seinen eigenen Whisky gebrannt. Eine erste Probe wurde im April genommen. «Die Farbe des Gerstenmalz-Destillats ist schön dunkel», so Schärer weiter. Das sei dem Sherry-Eichenfass zu verdanken, von dem der Whisky den holzigen Ton annehme. Auch Brennmeister Urs Lüthy, in dessen Brennerei der Seeburg-Whisky reift, bestätigt das erfreuliche Resultat. «Die Getreidenoten sind angenehm malzig.» Der nächsten Probe Ende September sieht er deshalb zuversichtlich entgegen. «Es kann fast nichts mehr schiefgehen.»

Die Präsentation des ersten Schweizer Hotel-Whiskys ist für den 11.11.2011 um 11.11 Uhr geplant. Rund hundert Flaschen des Swiss Lake Castle Single Malt Whisky sollen dann für die Hotelgäste abgefüllt werden. Bis dahin beschäftigt sich Schärer mit der Suche nach einer passenden Flasche und einer originellen Etikette für das edle Destillat. Quelle: 20min.ch

Da man mit einem Schweizer Whisky keinen Innovationspreis mehr gewinnen kann, muss man sich schon etwas anderes einfallen lassen. In diesem Fall wurde in die Superlativ-Kiste gegriffen. Hängt man ein Wort wie „Bester“, „Erster“ oder „Grösster“ vor einen Begriff, so klingt das doch schon phänomenal. So haben die Seeburger den „Ersten Schweizer Hotelwhisky“ gebrannt.

Ich weiss jetzt nicht sicher, wie viele Hotels diese Idee auch schon vor dem Hotel Seeburg hatten. Aber zumindest das Hotel Waldhaus am See in St. Moritz war ersterer. Das Waldhaus hat nämlich schon letztes Jahr seinen „Real Highlander“ mit 5 Jahren abgefüllt. Im Jahr 2011, wenn das Seeburg seinen 3-jährigen Lümmel aus den Windeln hebt, wird das Waldhaus sein zweites Fass mit dem 8-jährigen „Real Highlander“ abfüllen. Ich hoffe, Herr Bernasconi greift bei seiner zweiten Abfüllung nicht auch in die Superlativ-Kiste. Obwohl „ältester Schweizer Whisky“ vielleicht nicht mal gelogen wäre.

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