Brian Connolly and too much Whisky
Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an DIE Glamrock-Band der 70er erinnern, deren Frontmann der blonde Engel Brian Connolly war: The Sweet. Und bestimmt fragt ihr euch jetzt auch, was dies mit Whisky zu tun hat. Doch dazu später mehr. Erst einmal für diejenigen, die noch nie etwas von The Sweet gehört haben, ein aus heutiger Sicht vielleicht etwas strange anmutendes Video einer ihrer grössten Hits.
Ja, diese Klamotten waren in dieser Glamrock-Zeit der letzte Schrei. Heute lassen sie uns eher an eine Travestie-Show denken. Brian Connolly stammt aus Schottland und wurde am 5. Oktober 1945 in einem Glasgower Krankenhaus geboren. Als er mit einem Jahr eine Hirnhautentzündung bekam, wurde er im Krankenhaus von seiner Mutter zurückgelassen und kurze Zeit später von einer Krankenschwester adoptiert.
Und so kann es kommen, wenn man zu viel Whisky und anderen Alkohol trinkt.
Dieses Interview wurde in der Sendung “Formel eins” 1987 auf ARD ausgestrahlt. Das Ende des Beitrages hört sich heute geradezu sarkastisch an, denn Brian schaffte den Sprung zurück in die Hitparaden dieser Welt nie mehr. Er starb 51-jährig am 9. Februar 1997 an Nierenversagen, verbunden mit einem Herzinfarkt, nachdem er schon 1980 mehrere Infarkte erlitten hatte.
Nachtrag: da dieser Artikel so viele Brian-Connolly-Fans bewegt hat, hier noch ein “kleines” Schmankerl. Die erste (auch die einzige?) Solo-Single von Brian nach seinem Rauswurf von den Sweet aus dem Jahre 1980:
Am 14. Mai 2009 um 16:18 Uhr
Brian is the best man ever!!!!
Am 16. Juni 2009 um 11:34 Uhr
Die beste Band zu jener Zeit! Absolut ultrascharfe Performance und Musik. Schade, dass es solche extravagante Gruppen Heute nicht mehr gibt.
In Andenken an Brian.
Ruhe in Frieden.
Am 5. September 2009 um 01:37 Uhr
Brian war einer der aufregensten Frontmänner die es jemals gab, aber er hat es wohl nie verkraftet, seine Mutter nicht gekannt zu haben.
Ich liebe Sweet heute noch und das wird wohl immer so bleiben…
Am 7. Oktober 2009 um 19:02 Uhr
The Sweet….Brian Connolly….allein der Klang dieser Namen ist einfach nur genial ! Sweet – Fans all over the World verbrüdert euch und lasst diese Band niemals sterben.
Immer in Gedenken an Brian Connolly und Mick Tucker !
Am 7. November 2009 um 18:32 Uhr
Die Sweet waren damals “meine” Band. Brian mein Held.
Aber ein Engel? Schon damals, als Teenie, war mir klar, dass da
keine Engel auf der Bühne stehen
Auch Brian war keiner. Leider zerbrachen ihre Ehen, die Kinder hatten (wahrscheinlich) darunter zu leiden.
Aber heiraten sollte man auch keinen Popstar.
Getrunken hat er meines Wissens zwar lieber Gin als Whisky aber auch davon eine Zeit lang viel zu viel. Als er dann trocken war, war es zu spät. Zu spät die Ehe zu retten, die eigene Gesundheit. Aber immerhin hat er noch einen Sohn gezeugt. Den wollte er ja immer.
Vielleicht sehen wir ihn ja mal als Popstar. Seine Töchter, vor allem Nicola, können ganz gut singen.
Ich würde mich freuen mal wieder etwas aus dem Hause Connolly zu hören, denn Andy Scott mit seinen Sweet geht mir tierisch auf den Zeiger.
Sobald ich in diesen Chartoldiesendungen die Ankündung: jetzt kommen Sweet höre, schalte ich um.
Es ist eigentlich nämlich blanker Hohn, dass genau dieser Andy Scott, der Brian aus der Band geekelt hat und keine der alten Schinken Marke Blockbuster mehr spielen wollte in den späten 70ern, heute genau damit auftritt. Klar damit kann er Geld verdienen.
Im Gedenken an Brian und Mick und mit einem lieben Gruß an Stevie in den Staaten schließe ich.
Ciao an alle Sweetfans da draußen!
Am 21. Januar 2010 um 11:28 Uhr
sweet,slade,glitter band,t.rex
Leo Molzberger und die SWEET
Am 23. Januar 2010 um 01:38 Uhr
Ich hab Brian 87 oder 88 in Ludwigsburg in der Rockfabrik gesehen und war nur geschockt. Er war seit meiner Kindheit mein absoluter Held – ich hab nahezu alles von Sweet gehabt – es hat einfach nur weh getan ihn in volltrunkenem Zustand auf der Bühne gesehen zu haben. Nixdestotrotz, ohne Brian waren Sweet nie mehr das was sie waren, obwohl mir gerade die” Identity Crisis” LP gut gefiel. Ich vergleich das ein bischen mit “Queen”. Alles geniale Musiker aber ohne diesen g a n z besonderen Sänger wirkt die Band amputiert …
Brian -und natürlich Mick leben für mich immer noch weiter – auf der anderen Seite – und hier habe ich noch alle LPs, sogar noch mit der originalen Fox on the run Aufnahme
Am 23. Januar 2010 um 16:09 Uhr
Das war aber nur in den 80ern. Er hat nachher aufgehört. Da war allerdings seine Gesundheit und Ehe dahin.
Für mich leben auch beide weiter in der Musik und ich könnte schreien, wenn ich Andy Scott in TV Sendungen sehe und er wird mit den “Sweet” angekündigt. Sicher hat er musikalisch einiges drauf aber die Sweet nur mit Andy allein, das ist für mich nur ein Viertel der Wahrheit.
Außerdem würde ich es schön finden, von ihm, wenn er das Andenken seiner “Freunde” ein wenig mehr aufrecht erhalten würde, Krach in der Band hin, Krach her.
Am 23. Januar 2010 um 16:40 Uhr
Danke für all eure Kommentare bis dahin! Habt ihr auch gesehen, dass es hier auf dem ardblog noch einen zweiten Beitrag zu den Sweet mit einem für mich bis anhin völlig unbekannten Lied gibt, welches ich echt toll finde? Klickt doch in der Tag-Cloud mal auf “Musik” und dann findet ihr den Artikel ratzfatz.
Am 3. Februar 2010 um 11:40 Uhr
Brian war für mich als Teenager der absolute Held, der nach meiner damaligen Meinung gar nichts verkehrt machen konnte. Daher war ich auch ganz schön “von der Rolle” als ich Jahre später von seinem übermäßigen Alkoholkonsum hörte.
Aber nichts desto Trotz höre ich bis heute die Hits von damals und denke dann an die schönen Tage in den 70ern als diese Hits aktuell waren und unsereins ein sorgloser Teenager.
Am 27. Februar 2010 um 00:16 Uhr
ich schliesse mich Tinas Kommentar an!
Andy Scott, den man nichmal als Originalmitglied nennen darf und auch nich sollte hatte Brian aus der Band rausgeekelt.
Das machte er aber nich nur mit Brian auch seine Nachfolger wurden geschmissen sobald sie ein wenig beliebter war wie Andy selbst!
Andy denkt er wäre The Sweet aber The Sweet wird auf ewig Brians Baby bleiben!