Eigentlich mag ich in das Gejammer über die hohen Whiskypreise nicht mehr einstimmen, weil ich es selbst nicht mehr hören mag, aber, nachdem der Laphroaig, 27, Jahrgang 1980, 57.4% schon 500 Pfund gekostet hat, kommt nun schon wieder ein Laphroaig zu diesem exorbitant hohen Preis.
30 year old Cairdeas is our special “farewell” to this multi gold award winning Laphroaig expression. Uniquely matured for a second time this final bottling is “the best of the best”. It will never appear in any shops. Of the individually numbered 1536 bottles, 1300 are being made available online with the balance in our distillery on the island. Friends of Laphroaig will receive a £50 discount per bottle and a personally signed certificate of ownership from John Campbell. Cairdeas 30 has been bottled in clear glass with its own special tube outer as befits this historic bottling.
Ich meine “Hallo!”, da hört doch irgendwann die Càirdeas (Freundschaft zu deutsch) auf, oder?

Quelle Bild: Laphroaig




Wie kann Laphroaig solche Preise verlangen und Käufer finden, wenn persönliche Erinnerungen älterer Whisky-Trinker oder (seriöse) Vergleichs-Verkostungen im Internet zeigen, daß alte offizielle Laphies z.B. aus den 1980er Jahren für – sagen wir mal – 30-40 DM (10 years old) zumindest gleichwertige Geschmackserlebnisse geboten haben? Diese von der Fachpresse nur leise gemunkelte Tatsache trifft natürlich auch auf fast alle anderen aktuellen SMSW’s zu!