Langweiliges Whisky-Angebot in Bars

Nein, ich rede hier natürlich nicht von den spezialisierten Whisky-Bars wie die (leider verflossene) Islay-Whiskybar in München, der Widder-Bar in Zürich oder dem Hotel Waldhaus in St.Moritz mit der grössten Whisky-Bar der Welt.

Und nein, es muss auch nicht aussehen wie bei mir zu Hause (siehe Bild), aber, muss es denn wirklich in jeder Bar die gleiche „Auswahl“ zwischen einem Ballantines, einem Johnny Walker und wenn es hoch kommt, vielleicht noch einem von den Classic Malts sein?

Ich bin sicher, nicht nur ich würde mehr Abwechslung schätzen.

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7 Antworten auf Langweiliges Whisky-Angebot in Bars

  1. swisshank sagt:

    Du Sprichst mir aus dem Herzen. Was die Whiskykultur in der Schweiz betrifft, liegt unsere Gastronomie in der tiefen Steinzeit. Liegt aber sicher auch an Trinkverhaltern der Gäste, die es vorziehen ausländische Biere (voll von Konservierungsstoffen) aus der Flasche zu trinken. Eine Kiste Bier hat ein Beizer in einem Tag verkauft, eine Flasche Whisky steht ihm länger im Regal und somit auch länger als Minus in der Buchhaltung.
    Ich habe das Glück, dass in meiner Nachbargemeinde Wallisellen vor einem Jahr das „Pot Still Pub“ eröffnet wurde. Mit mittlerweile 200 Single Malt’s gibt genügend Auswahl für meinen Geschmack.

  2. ardblog sagt:

    Hallo swisshank, herzlichen Dank für deinen Beitrag! Zum einen ist es wunderschön Feedback zu erhalten und, wenn dieser dann noch so gehaltvoll ist, macht dies doppelt Spass! In Wallisellen bin ich leider nur ab und zu tagsüber geschälftlich unterwegs, aber dank deines Posts muss ich da offensichtlich auch einmal abends hin!

    Ich frage mich halt einfach, warum man sich nicht die Mühe geben kann, nur schon 5-10 speziellere Whiskys im Sortiment zu führen. Oder sind inzwischen alle Gastro-Unternehmen vom gleichen Gross-Lieferanten abhängig?

  3. Detlef sagt:

    Hallo swisshank, hallo ardblog,
    ja es ist schon toll, was Hank, Ursina, Silvia und Hansruedi vom Pot Still Pub auf die Beine stellen. Über Ostern hatten sie uns in Sta. Maria besucht und vielleicht findet ihr auch mal in das schöne Val Müstair. Immerhin haben wir zur Zeit 107 Sorten auf 8,53m².

    Gruss aus den Val Müstair Highlands

    Detlef

  4. ardblog sagt:

    Hallo Detlef,

    Wow, habe gerade deine Seite betrachtet und natürlich auch schon einige Male über die kleinste Whisky-Bar der Welt gelesen. Tolle Sache! Werde es hoffentlich einmal einrichten können, dort ein paar Drams zu geniessen.

    Viele Grüsse und viel Erfolg
    Tom

  5. osi sagt:

    Ist schon eine weile her seit jemand hier etwas dazu geschriben hat. Kein Grund das ich jetzt nicht schreibe 🙂

    Ich finde, dass es doch einige Bar’s gibt, die den ein oder anderen Whisky anbieten. Wie schon gesagt meistens nicht wahnsiniges aber ein Talisker 10 ist einfach um Meilen besser als ein Red Label. Was mich mehr ärgert ist die Präsentation! Ein riesen Glas, Eis, kein Wasser und und und. So viele Bar’s haben einfach keine Ahnung (wenn man schon eine Bar hat sollte auch das Personal instruiert werden – Drinks können die ja manchmal auch mixen).

    Neulich in der alten Öle in Thun erlebte ich eine sehr angenehme Überraschung! Es wurden auf der Karte 5 Single Malts (fragt mich nicht mehr welche) zu einem guten Preis angeboten. 2 von den Inseln 2 Speyside 1 Highland wie ich noch in errinerung habe. Und so viel ich noch weis keine klingenden Namen. Nun als die Dame mit dem Whisky kam war ich wirklich überrascht! Es gab ein richtiges Glas, die Frage „mit Eis“ wurde nicht gestellt, es gab 3 dl Wasser direkt dazu und als i tüpfchen zwei kleine Täfelchen dunkle Schokolade 😀 Ich fand das absolut genial! Klein aber fein könnte man fast sagen.

    Übrigens kann man im Kornhauskeller in Bern auch gute Whisky’s bekommen (sogar mit richtigem Glas 😉 )

  6. Schansche sagt:

    Also in St. Gallen kann ich noch das Rock Story empfehlen! Für den Jung(gebliebenen) gibts dort gute Musik, ab und zu mal ein Fussballspiel, und eine ziemlich gute Whiskyauswahl, die bei den Standards nicht halt macht. So hatte ich dort auch schon den Octomore Comus, den Springbank für Geigy oder den „Strong Lady“ Glenlossie von Jack Wiebers. Wenn die Flasche leer ist, ist sie meist für immer weg. Dafür kommt wieder was neues. Find ich nicht schlecht! Ok, kein Pub Atmosphäre, aber muss nicht immer sein!

  7. ardblog sagt:

    Danke euch für die neuen Kommentare. War gestern Sonntag, den 19.8.2012, in Luzern und zwar im Café de Ville am Schwanenplatz und da würde man ja eigentlich keinen Whisky erwarten, doch weit gefehlt! Sie haben zwar nur ein kleines Whisky-Angebot, aber in der Tat noch einen Ardbeg 17 offen. Ich habe erst gedacht, die hätten die Karte nicht aktualisiert und bin dann nachschauen gegangen und siehe da! In einer kleinen Vitrine im Eck stand der Ardbeg 17. Ich habe dann gefragt, ob in der Flasche noch was drin sei und da hat der freundliche Kellner gesagt: „Ich hoffe doch!“ und hat sie rausgenommen und tatsächlich noch einen Drittel voll und ihr glaubt es nicht, er hat sogar noch eine in Reserve! Der cl kostet faire 14.-. Wäre ich nicht zum Brunch dort gewesen, hätte ich mir einen gegönnt 🙂

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