The Sweet – You’re not wrong for loving me

Beim Surfen auf DuRöhrst entdeckt. Einen Song meiner Lieblingsband aus meinen ganz ganz jungen Jahren.

Für alle Jüngeren unter euch, die Sweet waren damals das, was zwanzig Jahre später Take That waren. Eben einfach in der Glam-Rock-Ära der Siebziger (deshalb bitte nicht wegen der Klamotten und der Haare erschrecken und vielleicht kommt ja das alles wieder!). Songs wie Ballroom Blitz, Teenage Rampage, Hellraiser, The Six Teens, Fox on the Run oder Love is like Oxygen waren Welthits.

Und nun entdecke ich einen Song, den ich noch nie gehört habe und der insofern eine ganz andere, traurige Seite der Sweet zeigt, weil er der Mutter des Leadsängers Brian Connolly gewidmet ist. Sie brachte ihn als einjährigen Jungen mit einer Hirnhautentzündung ins Krankenhaus und holte ihn nicht mehr ab. Eine Krankenschwester hat ihn dann adoptiert. Als er berühmt war, hat er alles unternommen, um seine Mutter zu finden (unter anderem auch die Bravo eingeschaltet), aber sie hat sich nie bei ihm gemeldet.

Nachdem die Erfolgszeit vorbei war, trennte sich die Band und mit Brian Connolly ging es bergab. 1997 starb er an den Folgen von Alkoholismus.

Einer der Kommentare auf Youtube:

Woaw! I die when I hear this song and this version. it’s so tragic and such a beautiful poetry. And if you have in mind that Brian was left in the street as a babychild and that this song is dedicated to his biologic mother: You’re not wrong for loving me!!! Makes me tear my heart out! RIP Brian

Klar, die Tonqualität ist übel, aber der Song geht nach zwei-, dreimal hören echt ins Ohr – find ich…

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Und hier nochmals der gleiche Song, der dann in Lady Starlight übergeht und dann hört man , dass auch Andy Scott singen kann.

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten auf The Sweet – You’re not wrong for loving me

  1. Susi sagt:

    Hallo und danke fürs Einstellen. 🙂

    Es existiert ein recht „wildes“ Gerücht, dass Brians Stiefvater in Wirklichkeit „auch“ sein echter Vater war. Aber das wird wohl nie bestätigt werden. Offiziell ist sein Vater bis heute unbekannt. Wie man in wiki lesen kann, hat Brians letzte Freundin einige Jahre vor seinem Tod seine Herkunft geklärt und die Familie ausfindig gemacht. Seine 2 wirklichen (Halb?)Geschwister haben ihn, als sie von der Verwandtschaft erfahren haben, auch umgehend besucht, das war 1995. Seine biologische Mutter konnte Brian aber nicht mehr treffen, sie war zu dem Zeitpunkt schon einige Jahre verstorben.

    Dass der Song „You are not wrong for loving me“ Brians Mutter gewidmet war, ist mir neu. Wie auch immer, ich weiß nicht, wie es seiner echten Mutter damit ergangen ist, dass sie nie Kontakt zu ihm hatte. Mit Sicherheit wäre ich tausend Tode gestorben, wäre ich sie gewesen und hätte über all die Jahre sein Erscheinen in der Öffentlichkeit verfolgt, ohne mich bei ihm zu melden.

    Ich finde ja, das Bild, das obere Video ankündigt, zeigt Brian von einer allerlieblichsten Seite – dass er neben seiner tollen Stimme eine bezaubernd verhaltene, natürliche Ausstrahlung besaß, ist im zweiten Video zu sehen. Für mich war Brian einfach ein atemberaubend schöner Mensch. Mit seiner vielschichtigen Art zu Singen und auch mit seiner allzu menschlichen Seite weckt er heute noch jede Menge Gefühle und Sehnsüchte in mir. Er ist viel zu früh gegangen, ich trauere sehr um ihn.

    I keep you in my heart, Lovely Brian!

  2. Hallo Susi, ich finde Deine Zeilen sehr schön geschrieben und genau auf den selben Standpunkt stehe ich auch. Auch für mich war Brian ein atemberaubend shöner Mensch und es war ein Highlight in bei Jlia Richters Disco zu sehen. Ich habe ihn dann für Jahrzehnte aus den Augen verloren, und bin erst beim googeln wieder auf ihn gestoßen und seitdem im Sweetfieber. Ich könnte heulen wenn ich seine letzten Dokus anschaue, und denn Mann sehe der er einst war. Ich denke das er auch denn Rauswurf aus der Band nicht verkraftet hat, und auch deswegen zum trinken angefangen hat. Das hat er auch in einem Interview gesagt, das das mit der Trinkerei verstärkt losging als er aus den USA zurück kam. Zum Schluß war er wohl trocken aber genützt hat ihm das auch nichts mehr. Es bleibt seine geniale Musik und Videos die ich nun fast täglich ansehe, und es ist schön zu sehen das es weltweit noch so viele Sweetfans gibt.

  3. Briannelly sagt:

    Ich werde so traurig, wenn ich das hier alles lese.
    Mir geht es genau so wie Susi und Dagmar.
    Brian war so ein toller gutaussehender Mann, und er kam wirklich sehr natürlich und echt rüber.
    Die Dokus hab ich auch gesehen, und ich musste so endlos weinen.
    Es ist schlimm, wenn man sehen muss wie sich ein Mensch so selbst zerstört…
    Ich werde Sweet und natürlich ganz besonders Brian Connolly immer lieben.
    Er wird mir immer in guter Erinnerung bleiben.
    Meine Trauer wird nie enden…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.