Whiskyversand

Ich weiss nicht mehr, wie viele Flaschen ich schon bei Online-Shops bestellt habe, sicher schon an die hundert. Bisher ist auch immer alles einwandfrei abgelaufen, bis, ja bis auf die eine schmerzliche Ausnahme!

Bei einem hervorragenden Whiskyhändler bestellte ich eine Flasche Port Charlotte Evolution PC5. Freundlicherweise aus seinem Privatbestand! Nach drei Wochen fragte ich an, wo denn die Flasche abbleibe und oh Schreck, er hatte sie schon vor zwei Wochen geschickt und konnte mir auch den Tracking-Bericht der Post als Pdf senden. Der Händler war also aus dem Schneider. Ich bei der Post angerufen und auch die sagten mir, dass sie gemäss Tracking-Bericht das Paket in meinen Milchkasten gelegt haben und somit für sie die Sache ordnungsgemäss zugestellt sei. Bravo! Die Flasche musste ich natürlich bezahlen (CHF 140.–), obwohl ich sie nicht „erhalten“ habe.

Ich kann also nur anraten, entweder immer gleich zwei oder drei Flaschen aufs Mal zu bestellen (denn dann haben sie im Milchkasten nicht Platz und müssen, wenn ich nicht zu Hause bin, von mir auf der Post abgeholt werden) oder nur gegen Unterschrift zu bestellen. Ist euch auch schon einmal so etwas passiert?

Der Blog von www.ardbeg-whisky.ch

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3 Antworten auf Whiskyversand

  1. barrelproof sagt:

    Hi Tom,
    Als ich noch in Uri (Bauen) meine eigene Wohnung hatte, habe ich auf der Poststelle ein Schreiben unterzeichnet womit ich den Postboten anwies meine Paktete (praktisch ausnahmslos Whisky) im Falle meiner Abwesehnheit (was eigentlich Arbeitstechnisch bedingt immer der Fall war)bei mir zu deponieren. Mit dieser Unterschrift nahm ich somit die Verantwortung von der Post im Falle eines Diebstahls. Meines Wissens (kann mich irren) ist die Post verpflichtet das Paket bei nicht Annahme auf die Stelle zurückzunehmen und dies mit einem Zettel im Briefkasten zu deklarieren.
    Hoffe für Dich das dieser Vorfall der erste, letzte und einzige in dieser Weise wahr. Gruss barrelproof

  2. Tom sagt:

    Hi barrelproof,

    Schön von dir zu hören! Ja, das hatte ich nach dem Vorfall alles abgeklärt und es ist leicht komplizierter, da es verschiedene Zustellarten gibt:
    Nur wenn der Versender das Päckchen „gegen Unterschrift“ versendet, ist die Post verpflichtet, dieses bei Abwesenheit des Empfängers zur Poststelle zurückzunehmen und einen Deklarationszettel im Briefkasten zu hinterlegen.
    Wird das Päckchen jedoch ganz normal versandt, darf die Post dieses in den Milchkasten legen und dies gilt dann als ordnungsgemäss zugestellt. Die Post haftet dann nicht, wenn dieses – wie in meinem Fall – aus dem Milchkasten gestohlen wird. Hat mich schon etwas gefuxt, muss ich zugeben.
    Lieben Gruss Tom

  3. Wir versenden jährlich tausende Flaschen mit Wein durch die Schweizer Post, teilweise auch mit Vinolog dem Weindienst der Post. Bei Vinolog darf grundsätzlich nichts abgelegt werden und eine 2. Zustellung ist im Preis inbegriffen. Bei normalen Postpaketen kann man einen Zusatzaufkleber von der Post anbringen mit dem Text: „Nicht in den Ablagekasten legen; zustellen, avisieren!“ Grüsse aus Zürich, Markus.

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