Bruichladdich Redder Still

Sehr spannend, da stellt Bowmore eine Finishing-Abfüllung nach der anderen ein und Bruichladdich legt erst richtig damit los! Der „Blacker Still“ hat sich nach Angaben von Bruichladdich in „record time“ verkauft. Logo, da muss natürlich die Serie fortgesetzt werden! Nur, mag die Geschichte um den „Blacker“ ja durchaus interessant gestrickt gewesen sein mit der alten Stillman-Weisheit „je schwärzer der Still, desto besser der Whisky“, frage ich mich doch, wie sie diese auf den „Redder“ übertragen wollen?

Aber was solls, nun ist halt der Whisky rot, da er für ein paar Monate in einem Chateau-Lafleur-Pomerol-Bordeaux-Wein-Fass „baden“ durfte. Da frag ich mich aber auch, wie ein Whisky in so kurzer Zeit so viel Farbe annehmen kann (in diesem Falle 1984 destilliert, dann 22 Jahre im Bourbon Cask gelagert, ergibt 2006. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für den Bordeaux). Bestellt der liebe Jim die Fässer etwa mit Restinhalt? Wie auch immer und ob nun schön oder nicht, die Flasche ist mutig designed und sticht aus der in der Whiskywelt üblicherweise traditionell gehaltenen Masse ins Auge. Das hat er wirklich drauf.

Übrigens: der Redder Still ist auf der Homepage von Bruichladdich verschwunden. Weiss jemand warum?

Bruichladdich Redder Still
Quelle Bild: www.bruichladdich.com

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Eine Antwort auf Bruichladdich Redder Still

  1. Johann Pfalz sagt:

    Das Marketing scheint zu funktionieren. Sogar der Chefredakteur von Mein schönes Zuhause empfiehlt den jetzt als Geschenkidee zu Weihnachten: http://www.zuhause3.de/artikel/159-steiler_zahn.html

    Na ja, irgendwann werd ich den auch mal probieren und sehen was dran ist an dem neuen Hype um den Roten ^^

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