Was habt ihr gegen Bunnahabhain?

soll ich oder soll ich nicht? Das eBay-Angebot eines Bunnahabhain 14 years old, 52.6%, Pedro-Ximenez-Finish, bottled 2006 für das Islay-Festival und limitiert auf 761 Flaschen juckt mich ganz gewaltig.  Der Preis mit umgerechnet CHF 250 scheint mir aber deftig überteuert zu sein. Der gleiche Verkäufer bietet nämlich auch einen Ardbeg Kildalton für CHF 980 an (und die wurden damals für 100 Pfund von Ardbeg verkauft). Geht man also davon aus, dass er beim Bunny den gleichen überrissenen Gewinn-Faktor angewendet hat, dann lieber doch nicht. Aber ich mag die Bunnahabhain-Sonderabfüllungen! Sie sind meist schön gemacht (eine Augenweide par excellence war diesbezüglich der Auld Acquaintance 1968!) und auch von ihrer Anzahl sind sie noch überschaubar (ganz im Gegensatz zur bereits im letzten Post in anderem Zusammenhang genannten Destille). Dennoch sehe ich, dass dies bei den wenigsten Whiskyfans der Fall ist. Kürzlich löste jemand seine Sammlung auf und was blieb übrig? Natürlich ein Bunnahabhain! Und es handelte sich immerhin um eine Sonderabfüllung zu fairem Preis! Auch auf meiner Whiskypage, auf welcher ich eine kleine Umfrage zu der beliebtesten Islay-Destillerie laufen habe, liegt Bunnahabhain mit null Votes abgeschlagen auf dem letzten Platz. Woran liegt das? Sagt jetzt nicht am Geschmack! Der ist zwar nicht so heftig wie viele andere Islays, hat aber auch Einiges zu bieten.

Bunnahabhain 14 Feis Ile 2006

Der Blog von www.ardbeg-whisky.ch

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Eine Antwort auf Was habt ihr gegen Bunnahabhain?

  1. Armin sagt:

    Wahrscheinlich wissen die alle nicht wie man Bunnahabhain richtig ausspricht und trauen sich deshalb nicht 😉

    Ich habe jedenfalls schon oefter mal einen Bunnahabhain gehabt, insbesondere die alten Flaschen fand ich sehr schoen. Der alte Seebaer ist irgendwie cool.

    Allerdings bin ich kein Sammler und bei mir ist i.d.R bei £50-60 Schluss, mehr gebe ich dann doch nicht aus.

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